Historie


Inhalt:

Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum 2004

Grußwort des Landrats
Grußwort des Bürgermeisters
Grußwort des Verbandspräsidenten
Grußwort des Bezirksvorsitzenden
Grußwort des Vereinsvorsitzenden
Rückblick über 50 Jahre Schachverein Schömberg
Totengedenken
Schachgroßmeister in Schömberg
Vereinsheimbau
Jugendarbeit im Schachverein Schömberg
Jugend im Jubiläumsjahr
Minis im Jubiläumsjahr
Funktionäre des Vereins
Bild der derzeitigen Vorstandschaft
Ehrenmitglieder und Ehrungen
Bild der Ehrenmitglieder
Alle Sieger
Jugend in Zahlen
1. Mannschaft im Jubiläumsjahr
2. Mannschaft im Jubiläumsjahr
Bild aller Vereinsmitglieder im Jubiläumsjahr

Festschrift zum 40-jährigen Vereinsjubiläum 1994

Grußwort des Bürgermeisters
Grußwort des Schachbezirks Alb-Schwarzwald
Vorwort des Vorsitzenden
Rückblick über 40 Jahre Schach in Schömberg
Namen und Zahlen
Unsere verstorbenen Mitglieder
Schachmeister und Großmeister in Schömberg
Vereinsmeister des Schachverein Schömberg 1954 e.V.
25 Jahre Schachjugend im Schachverein Schömberg 1954 e.V.
Jugendmeister des Schachverein Schömberg 1954 e.V.
Quo Vadis Schachverein Schömberg 1954 e.V.
Die Mannschaften im Jubiläumsjahr

Festschrift zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 1979

25 Jahre Schachverein Schömberg
Vereinsmeister des Schachverein Schömberg
Ehrenämter im Schachverein Schömberg
Schachmeister und Großmeister in Schömberg
Simultan-Veranstaltungen in Schömberg
Veranstaltungen neben dem Schachspiel-Betrieb


Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum 2004

Grußwort des Landrats

Der Schachverein Schömberg feiert im Jahr 2004 sein 50-jähriges Bestehen. Zu dieser langen und schönen Tradition des Schachspiels in Schömberg beglückwünsche ich Vorstandschaft, Mitglieder und alle Freunde des Vereins.

Das Schachspiel ist eines der faszinierendsten und ältesten Spiele, das nahezu auf der ganzen Welt mit großer Hingabe gespielt wird und unzählige Menschen über Generationen hinweg begeistert hat. Das stolze Jubiläum des Schachvereins Schömberg ist dafür beredtes Beispiel.

Schach ist und bleibt Denksport, der Groß und Klein Freude bereitet, ob als vergnüglicher Freizeitsport, als Breitensport in vielen Spielklassen, als Mannschaftssport, bei Einzelturnieren oder auch als Leistungssport; ja sogar mit dem Computer als Gegenüber kann man sich beim Schachspiel messen.

Der Schachverein Schömberg bietet sowohl Erwachsenen als auch der Jugend bis hin zu den ganz kleinen Schachfreunden im Rahmen regelmäßiger Spielabende die Möglichkeit, der Leidenschaft des Schachspiels nachzugehen. Besonders der Schach-Nachwuchs ist im Verein gern gesehen und erfährt dort eine sorgfältige Vorbereitung auf zukünftige Schachpartien und Turniere.
Landrat Willi Fischer
Die zurückliegenden Jahre zeigen trotz manch schwieriger Phasen eine durchaus erfolgreiche Entwicklung auf, die auf dem festen Zusammenhalt der Vereinsmitglieder beruht. Immer wieder gelang es durch fundierte Jugendarbeit, junge Spieler in die Mannschaften einzubauen und somit den Fortbestand des Vereins zu sichern.

Insoweit hat der Schachverein Schömberg allen Grund, mit Stolz und Freude den Jubiläumsfestakt zu begehen. Kaum einer der Gründungsväter hätte wohl erwartet, dass dieser Verein einst im 50. Jahr seines Bestehens so zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.

Willi Fischer
Landrat

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Grußwort des Bürgermeisters

Herzlicher Glückwunsch!!

Das Schachspiel hat eine lange und große Tradition. Seit einem halben Jahrhundert ist das Schachspielen auch in Schömberg vereinsmäßig organisiert. Der Verein kann ein stolzes Jubiläum feiern. Namens der Stadt darf ich dem Schachverein unsere Grüße und Glückwünsche übermitteln. Wir freuen uns mit dem elitären Verein und gratulieren herzlich.

Schach ist kein Spiel wie jedes andere. Es ist eines der ältesten Brettspiele, das wir kennen. Schach wird über Jahrtausende mit großem Interesse und viel Begeisterung nahezu auf der ganzen Welt gespielt; seit nunmehr 50 Jahren auch in Schömberg. Der Denksport hat in unserer Stadt einen festen Platz.

Seit dem Gründungsjahr 1954 wird in Schömberg mit mehr oder weniger großem Erfolg Schach gespielt. Gerne erinnern wir uns an den Aufstieg in die Landesliga, die höchste Spielklasse im Bezirk Alb-Schwarzwald, wie an die mehrjährige Spielgemeinschaft mit Margrethausen. Die zurückliegenden Jahre stehen zugleich für eine vorbildliche Jugendarbeit, als Grundlage für Spielernachwuchs und einen gesicherten Spielbetrieb. Sie sind und waren die Schlüssel zum Erfolg.

Fünf Jahrzehnte Schachverein stehen für eine erfolgreiche Vereinsgeschichte. Schömberg hat in Schachkreisen einen guten Namen, der in der Vergangenheit mit großen Simultanturnieren und Namen wie der Schachgroß- und Schachweltmeister, Estrin, Botwinnik, Karpow oder Lothar Schmid in Zusammenhang gebracht werden. Das waren ohne Zweifel Sternstunden im Vereinsgeschehen.

Jubiläen bieten Gelegenheit, Dank zu sagen, den Männern und Frauen, die den Verein gegründet und über Jahre Verantwortung getragen haben. Ihr ehrenamtliches Engagement und ihren Einsatz können wir in heutiger Zeit nicht hoch genug schätzen. Ein Verein braucht solche Idealisten und Mitglieder.

Dem Schachverein wünsche ich für die Zukunft, eine agile Vereinsführung, die sich nie „matt setzen“ lässt und die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aufnimmt. Dem Verein wünsche ich, dass er stets den „richtigen Zug“ macht, damit Sie alle weiterhin viel Freude beim Schachspielen haben.

Berthold Waizenegger
Bürgermeister

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Grußwort des Verbandspräsidenten

Liebe Schachfreundinnen, liebe Schachfreunde,

herzliche Grüße und Glückwünsche sendet Ihnen der Schachverband Württemberg zu Ihrem 50-jährigen Bestehen.

In einer relativ kleinen Gemeinde einen kleinen Schachverein über so viele Jahre lebendig und erfolgreich zu halten, ist eine gelungene Ausdauerleistung, hinter welcher ein großes Engagement steckt. Beispiel gebend und grundlegend dafür ist das eigene Vereinslokal, das über die Jahre in vielen Arbeitsstunden entstand.

Allen, die diesen Schachverein so lange mitgetragen und geführt haben, möchte ich heute Danke sagen, für stabiles Niveau in den Mannschaftswettbewerben und für intensive Jugendarbeit. 30% jugendliche Mitglieder und 10 Teilnehmer in einer Schülergruppe belegen das. So etwas können nur wenige Vereine vorweisen. Der SV Schömberg hat die Unterstützung seines Umfeldes und der Gemeinde verdient.
Verbandspräsident Hanno Dürr
Damit verbinde ich den Wunsch, dass sich auch in den kommenden Jahren hervorragende Spieler und Führungskräfte in diesem Schachverein finden. Schließlich ist die Zukunft das Wichtigste an einem Jubiläum. Norbert und Thomas Müller sind die aktuellen Vorbilder. Solche Schachfreunde sind Garanten nachhaltiger Schachförderung und bilden die verlässliche Basis jeder Vereinsarbeit und damit auch die des Schachverbandes.

Der SVW unterstützt dies durch Ausbildungs- und Beratungsangebote für den Breitensport, sowie durch zielorientierte Nachwuchsförderung für den Leistungssport. Die gesellschaftliche Entwicklung legt nahe, mit diesen Anstrengungen nicht nachzulassen, nicht im Schachverband und nicht in den Schachvereinen. Diese können in überörtlicher Zusammenarbeit noch einige Reserven mobilisieren, um unseren geliebten Schachsport voranzubringen. Das möge im Besonderen dem Schachverein Schömberg gelingen.

Mit den besten Wünschen und freundlichen Grüßen

Hanno Dürr, Präsident
Schachverband Württemberg e.V.

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Grußwort des Bezirksvorsitzenden

Es ist mir eine Ehre und Freude dem Schachverein Schömberg e.V. zu seinem 50-jährigen Jubiläum im Namen des Schachbezirkes Alb-Schwarzwald zu gratulieren.

Es ist schön, dass wieder ein Verein aus unserem Bezirk die fünfziger Marke erreicht hat. Dies zeigt, mit welchem Engagement sich die Vereinsmitglieder einbringen, um das Bewährte zu erhalten und auszubauen. Ein sehr aktiver Verein in unserem Bezirk, der bei alle Veranstaltungen beteiligt ist, sei es bei Pokal-, Blitz-, oder Mannschaftskämpfen in der Runde. Auch in der Jugendarbeit sind sie unermüdlich im Einsatz um manches Talent zu fördern. Eine feste Größe im Bezirk ist auch ihr alljährliches Fasnetsblitzturnier in Schömberg, das immer gern angenommen wird.

Auch sind immer wieder Schömberger auf Kreis- und Bezirksebene aktiv tätig, um für das Wohl der Vereine mitzuarbeiten. Vielen Dank an Thomas Müller und Leo Predikant.
Bezirksvorsitzender Thomas Klaiß
Wenn man auf Ihrer Homepage in die Rubrik Historie schaut und liest, welche Größen des Schachs in den Jahren 1973 bis 1977 Ihre Gäste zu Simultanveranstaltungen waren, so kann man nur sagen Respekt. Heutzutage solche Koryphäen des Schachs wie die Großmeister Jakow Estrin, Viktor Kortchnoi und die Exweltmeister Prof. Dr. Botwinnik und Anatoli Karpow zu verpflichten, wäre ein Kraftakt an dem manch ein Verein scheitern würde.

Ihrem Vorsitzenden Norbert Müller, nunmehr auch schon 7 Jahre im Amt, wünsche ich viel Erfolg und Ausdauer. Wie in jedem Verein gibt es Höhen und Tiefen zu bewältigen, in der ein Vorsitzender gleich eines Kapitäns den Kurs bestimmt, ob nun bei stürmischer See oder Sonnenschein und Windstille, seine Mannschaft sicher nach Hause bringt. Ich bin zuversichtlich, dass der Schachverein Schömberg auch für die Zukunft bestens gerüstet ist und wir uns auch weiterhin auf einen engagierten Verein freuen dürfen.

Der Schachbezirk, seine Funktionäre und seine Vereine wünschen Ihrem Verein viel Glück und Erfolg für die kommenden Jahre.

Thomas Klaiß

Bezirksvorstand
Alb-Schwarzwald

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Grußwort des Vereinsvorsitzenden

Der Schachverein Schömberg wird 50 Jahre alt, ein halbes Jahrhundert. In diesen 50 Jahren hat der Verein vieles erlebt.

Die Anfänge des Schachvereins kenne ich nur aus Berichten und Anekdoten.

Ich selbst bin erst in den 70er Jahren zum Verein gestoßen, als die Fusion mit Margrethausen bereits am abklingen war. Diese Jahre waren auch geprägt durch die Simultanveranstaltungen mit dem damaligen Weltmeister und einigen Großmeistern.

Sportliche Höhepunkte waren zweifellos die beiden Aufstiege in die Landesliga. Vor allem der letzte Aufstieg in die Landesliga hat aber gezeigt, dass diese Liga für den Verein zurzeit einfach zu hoch ist. Heute spielt die 1. Mannschaft mit mehr Erfolg in der Kreisklasse.
Vereinsvorsitzender Norbert Müller
Seit nunmehr 10 Jahren sind wir in unserem Vereinsheim in der Alten Schule. Meinem Vorgänger Leo Predikant und seinem unermüdlichen Einsatz können wir es verdanken, dass wir heute einen Ort haben, an dem wir unserem Schachspiel ungestört nachgehen können.

In den letzten Jahren wurde es für den Verein immer schwieriger, die Schömberger Schachspieler für den Verein zu begeistern. Es hat sich gezeigt, dass neue Mitglieder nur über offensive Jugendarbeit gewonnen werden können.

Ich hoffe, dass auch diese Tief für den Verein wieder zu Ende geht und auch in den kommenden 50 Jahren in Schömberg mit Erfolg Schach gespielt wird.

Norbert Müller

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Rückblick über 50 Jahre Schachverein Schömberg

Wann in Schömberg das erste Mal Schach gespielt wurde ist nicht verbürgt. Wahrscheinlich beherrschten einige Bürger die Regeln des Schachspiels. Doch zu mehr als vereinzeltem Zusammenspiel dürfte es nicht gekommen sein. Auch an den Schulen soll von Lehrern das Spiel den Kindern beigebracht worden sein. Doch erst nach Kriegsende trat das Schachspiel zum ersten Mal an die öffentlichkeit. Heimkehrende Soldaten, die das Schach in der Gefangenschaft gelernt hatten und hinzugezogene Neubürger, gründeten eine aktive Schachgruppe. Gespielt wurde im Gasthof Lamm. Auf diese Gruppe wurde auch die Jugend aufmerksam, die an diesem Spiel ihre Freude hatte, so dass sich die Gruppe schnell vergrößerte. Bald kam der Wunsch auf, auch einmal mit anderen Mannschaften einen Wettkampf auszutragen. So einigte man sich mit Frommern, zwei Wettkämpfe zu bestreiten.

über den 4,5:3,5 Sieg war im Schömberger Lager die Freude riesengroß. Auch der Rückkampf wurde mit 5,5:2,5 eine klare Sache der Schömberger. Es wurden noch weitere Spiele mit Bisingen, welche man beide gewann und mit Balingen ausgetragen, wobei man über das hervorragende Abschneiden der Spitzenleute erfreut war. So wurde noch im Jahr 1954 der Schachverein Schömberg aus der Taufe gehoben. Es schrieben sich folgende Spieler in die Liste ein:

Fritz Fink Karlfried Lipkow
Fritz Lipkow Hans Riedlinger
Karl Schmidberger Horst Kupczyk
Adam Fink Karl Riedlinger
Gustav Haussmann Josef Faulhaber
Franz Müller Hugo Schmidberger
Anton Grözinger Thaddäus Schwenk
R. Fulde Alfons Koch

Beitragsbuch 1954

Gespielt wurde im Gasthof Traube. Erster Vorsitzender des Vereins wurde Norbert Grözinger. Für die erste Verbandsrunde wurde eine Mannschaft in der Kreisklasse gemeldet. Gleich im ersten Jahr wurde man Vizemeister. Auch in den nächsten Jahren war man dem Ziel "Meisterschaft" öfters ganz nahe. Doch durch Abgänge und Studien einiger Spieler war man in den entscheidenden Spielen oft geschwächt. Es war eine schwere Zeit für den 1. Vorsitzenden Anton Grözinger, der seit 1956 das Amt innehatte, die Mannschaft in dieser Zeit zusammenzuhalten. Nur mit dem letzten Aufgebot konnte man einige Male die Runde beenden. Umso erfreulicher, dass die Mannschaft nie absteigen musste.

Im Jahr 1970 gab Anton Grözinger wegen Arbeitsüberlastung und wohl auch etwas amtsmüde sein Amt in jüngere Hände. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alfons Eha gewählt. Anton Grözinger wurde ob seiner 14-Jährigen Tätigkeit für den Schachverein Schömberg zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit neuen Ideen führte sich Alfons Eha gleich gut ein. Um den Verein in nächster Zukunft verstärken zu können, wurde eine Schulschachgruppe gegründet. Die Idee wurde gleich ein toller Erfolg. Die Schüler wurden in den folgenden Jahren auf Kreis- und Bezirksebene reihenweise Sieger ihrer Klasse. Leider konnten diese jungen Spieler noch nicht in der Seniorenmannschaft eingesetzt werden. Die 1. Mannschaft hatte zu dieser Zeit für die Verbandsrunde nur noch 9 Spieler zur Verfügung.

Da eine Verstärkung nicht in Aussicht stand, fasste man einen – für die damalige Zeit – einmaligen Beschluss. Man ging eine Fusion mit dem Schachverein Margrethausen ein. Der neue Verein hieß

Schachgemeinschaft 1970
Margrethausen-Schömberg

Es wurden drei Mannschaften gemeldet. Das Ziel der Schachgemeinschaft war, eine starke Mannschaft zu bilden, um auch auf höherer Ebene erfolgreich zu sein. Im ersten Jahr klappte es nicht, doch im zweiten Jahr wurde man Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Konnte man im ersten Jahr den Klassenerhalt gerade noch schaffen, wurde man im folgenden Jahr Vizemeister und stieg in die Landesliga auf. Ein toller Erfolg für die Schachgemeinschaft. Zwei Jahre spielte die Mannschaft mit großem Erfolg in der Landesliga und spielte sich bis an die Spitze vor. Im dritten Jahr kam die Mannschaft in arge Schwierigkeiten. Durch Spielerabgänge wurde die Mannschaft geschwächt und da von der Jugend keine Verstärkung kam war der Abstieg nicht aufzuhalten. Die Mannschaft machte einen Rutsch von der Landesliga bis in die Kreisklasse.

In dieser schweren Zeit übernahm Leo Predikant von Alfons Eha die Vereinsführung. Der Verein hatte zwar zwei aktive Mannschaften und auch eine Schülergruppe, doch der Zuwachs von 3 bis 4 Spielern nach all den Jahren war gering. So ist es nicht verwunderlich, dass der Sprung nach oben nicht mehr gelang. Klaus-Kurt Deraix, der das Amt 1979 von Leo Predikant übernahm, versuchte mit einer neuen Jugendgruppe, neue Spieler zu gewinnen. Doch der Erfolg war gering. Zwar spielten die Schüler in der Gruppe eifrig mit, doch zum aktiven Spiel in der Mannschaft konnten sich nur wenige entschließen. So konnten nach fast 10-jähriger Jugendbetreuung nur Thomas Müller, Norbert Müller, Ralph Barta und Hendrik Muysers in die 1. Mannschaft aufgenommen werden. Alle anderen talentierten Spieler gingen dem Verein verloren.

1981 gab Klaus-Kurt Deraix sein Amt ab und nur nach langem Zögern erklärte sich Leo Predikant bereit, das Vereinsschiff wieder zu übernehmen. Der Schachverein, der sich schon einige Zeit von Margrethausen getrennt hatte, spielte nun mit zwei Mannschaften und zwar in der Kreisklasse und der B-Klasse. Im Jahr 1979 wurde der Verein ins Vereinsregister Balingen eingetragen und führt nun den Namen

Schachverein Schömberg 1954 e.V.

Im Jahre 1982 konnte der Verein nochmals den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. Für drei Jahre konnte sich die 1. Mannschaft dort halten, musste aber dann wieder den Gang in die Kreisklasse antreten. Die Bemühungen der folgenden Jahre, den Aufstieg wieder zu schaffen, wollten nicht gelingen. Thomas Müller, der die Schülergruppe übernommen hatte, konnte einige Spieler heranbilden, doch die Erfolge wurden durch Abgänge immer wieder zunichte gemacht. So konnte die Stärke der Mannschaft nicht gehoben werden und es gab in den folgenden Jahren immer nur Mittelplätze. Die einzigen Lichtblicke in dieser Zeit waren Leo Predikant und Thomas Müller die sich als Kreisspielleiter und Kreisjugendleiter auf Bezirksebene zur Verfügung stellten. So geriet der Schachverein nicht ganz in Vergessenheit.

Das Jahr 1990 darf man als Jahr der Wende bezeichnen. Thomas Müller hatte gute Jugendarbeit geleistet und so konnte man in beide Mannschaften junge Spieler einbauen. Verstärkt ging man 1991 in der Kreisklasse an den Start und auf Anhieb wurde der Titel errungen. Auch die 2. Mannschaft kämpfte lange in ihrer Klasse um den Titel mit und musste sich nur knapp geschlagen geben. 1992 konnte der Verein sogar drei Mannschaften melden. In der Bezirksklasse kämpfte die 1. Mannschaft immer an der Spitze und verpasste mit einem dritten Platz knapp den Aufstieg. Auch die beiden anderen Mannschaften belegten hervorragende Mittelplätze. Bestärkt durch den Erfolg gab es 1993 nur ein Ziel: den Aufstieg.

Durch einen Neuzugang verstärkt ging die Mannschaft voll Elan an den Start, doch am Anfang war immer Sand im Getriebe. Im Endspurt jedoch konnte keine Mannschaft Schömberg stoppen. Ungeschlagen stieg man in die Bezirksliga auf. Ein schöner Erfolg zum 40-jährigen Jubiläum des Schachverein Schömberg.

Das Jahr 1993 muss mit großen Lettern in die Geschichte des Schachverein Schömberg geschrieben werden. Durch den Verlust des Schachlokals Cafe Hehl und um unserer Schülergruppe einen würdigen Spielraum zu geben, trat man an die Stadt Schömberg mit der Bitte heran, dem Verein einen geeigneten Raum zu überlassen. Nach einigen vergeblichen Vorschlägen schlug die Stadt Schömberg den Ausbau des Dachbodens im Alten Schulhaus vor. Nach Besichtigung des Raumes war klar, dass dies nur mit enormen Mitteln und Arbeitsaufwand zu schaffen war. In der Hauptversammlung wurde beschlossen, das Angebot der Stadt anzunehmen. Durch Spenden und Darlehen der Vereinsmitglieder kam eine stattliche Summe zusammen. Viele Stunden wurden von den Schachmitgliedern in dieser Zeit geleistet. Ohne einen der vielen Helfer zurückstellen zu wollen, müssen wir unserem Vorstand Leo Predikant hohe Anerkennung zollen. Seinen Einsatz für das Zustandekommen des Schachraums ist beispielhaft. Ohne seinen persönlichen Einsatz wäre der Ausbau unmöglich gewesen.

Der 1. Mannschaft wurde in der Bezirksliga ein schweres Jahr vorausgesagt. Es geschah jedoch das Unfassbare. Die Mannschaft konnte in der Bezirksliga den 2. Platz erringen und stieg zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf. Die Landesliga war jedoch für die 1. Mannschaft einfach zu stark. Ohne Sieg musste im selben Spieljahr der Abstieg in die Bezirksliga hingenommen werden. Leider hörten nach dieser schwierigen Saison einige Spieler in der 1. Mannschaft auf, so dass der sofortige Abstieg in die Bezirksklasse die Folge war.

Nach Querelen in der Vorstandschaft legte Leo Predikant 1996 sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. übergangsweise übernahm Thomas Müller die Position des 1. Vorsitzenden. Auf der nächsten Hauptversammlung wurde dann Norbert Müller zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Zusammen mit Annette Müller, Werner Seeburger und Thomas Müller, die bereits längere Zeit der Vorstandschaft angehörten, wurde es erreicht, dass der Verein wieder zur Ruhe kommen konnte.

Die 1. Mannschaft konnte sich in den folgenden Jahren in der Bezirksklasse halten. Die laufenden Jugendschachkurse von Thomas Müller brachten zwar immer wieder junge Spieler in den Verein. Doch konnte noch kein Nachwuchsspieler die 1. Mannschaft verstärken. Nach der Neueinteilung der Spielklassen des Bezirks spielt der Verein jetzt in der Kreisklasse Nord. Die 2. Mannschaft spielt in der B-Klasse Süd.

Nur durch ständige Nachwuchsarbeit besteht die Hoffnung, dass der Schachverein Schömberg sich in Zukunft wieder in höheren Spielklassen zeigen kann und dass die Zukunft für den Verein gesichert werden kann.

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Totengedenken

Kreuz

In tiefer

Ehrfurcht und

Dankbarkeit

gedenken wir

unseren

verstorbenen

Schach-

mitgliedern

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Schachgroßmeister in Schömberg

Der Schachsport hatte und hat es schon immer schwer, ins Scheinwerferlicht der Medien zu gelangen. Der einfachste Weg ist es immer noch sich mit sogenannten „Stars“ zu umgeben.

Die Stars der Schachszene sind die Schachgroßmeister, besonders die Schachweltmeister. Diese kamen von Zeit zu Zeit in die Provinz und spielten gegen 20-50 zahlende Gegner. Alle haben gewonnen. Die Schachgroßmeister bekamen ein bescheidenes bis stattliches Salär, die Schachvereine kamen als Medienereignis gut raus und die Spieler durften, zwar gegen Bezahlung, an der großen Schachwelt schnuppern.

In Schömberg waren schon relativ früh Schachgroßmeister zu Besuch. In den fünfziger Jahren besuchte nach Angabe des leider verstorbenen Ehrenmitglieds Horst Kupczyk, der Schachgroßmeister Bogoljubow hin und wieder Schömberg um sich mit den besten Spielern des Vereins zu messen.

Die Simultanspiele von GM Klaus Darga aus Sindelfingen und dem Bezirksmeister Rolf Hohmann aus Schwenningen in den Sechzigerjahren waren noch vereinsinterne Angelegenheiten.

Ein Dreizeiler in der Deutschen Schachzeitung war das Startsignal. Der Verleger und Schachgroßmeister Lothar Schmid organisiert für Prof. Dr. Botwinnik dem Schachweltmeister von 1948 bis 1960 und dem Fernschachweltmeister Jakob Estrin eine Tournee durch Deutschland. Der Schachverein Schömberg, durch die Tanzveranstaltungen in der Festhalle finanziell gut im Saft, bewarb sich und hatte Glück einen der begehrten Termine zu kriegen.

Alfons Eha, Leo Predikant und Anton Grözinger ließen die Kontakte zu Lothar Schmid und Jakob Estrin, der fast perfekt Deutsch sprach, nicht mehr abreißen. In der Folgezeit konnten mit Victor Kortchnoi und Anatoly Karpov der aktuelle Weltmeister und sein Herausforderer in Schömberg begrüßt werden.

Trotz diesen Highlights sollten nicht Siegfried Wolk, dem damaligen Deutsche Pokalsieger und Lothar Schmid vergessen werden, wobei das Remis gegen Lothar Schmid dem Verfasser einen Artikel mit Bild in der Bild-Zeitung bescherte.

Heute sind die Zeiten anders. Während früher ein GM Darga für 200 DM und Schachweltmeister Karpow für ca. 5000 DM zu haben waren, verlangt Garry Kasparow 50000 Dollar für ein Wochenende mit Simultanschach.

Auch an „bezahlbaren“ Leuten aus der 2. Reihe besteht kein Bedarf mehr. Ambitionierte Turnierspieler können mit ein bisschen Losglück gegen die gleichen im Open antreten.

Zum Schluss sollte nicht unerwähnt bleiben, dass GM Klaus Bischof bei der Württembergischen Schnellschachmeisterschaft in Schömberg an den Start ging.

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Vereinsheimbau

Im Frühjahr 1993 wurde uns von der Vereinswirtin Helga Hehl mitgeteilt, dass das Cafe Hehl ab Ostern 1993 umgebaut wird. Es bestehe während und auch nach dem Umbau keine Möglichkeit mehr im Cafe Hehl Schach zu spielen.

Wir bekamen zwar in der Gaststätte Staudamm die Möglichkeit unsere Mannschaftsspiele und Vereinsturniere auszutragen, jedoch war klar, dass die Gaststätte Staudamm auf Dauer nicht unser Spiellokal bleiben konnte.

Der Verein ist deshalb mit der Bitte an die Stadt Schömberg herangetreten, dem Verein eine Spielmöglichkeit zu besorgen. Bürgermeister Waizenegger hat daraufhin dem Verein ein Raum in der Alten Schule angeboten, den der Verein in Eigenregie auszubauen kann. Die Kosten für den Ausbau wurden auf 35.000,-- DM geschätzt.

Der Verein war bereit diese gewaltige Aufgabe auf sich zu nehmen. Alle Mitglieder waren guten Mutes, unter Leitung des damaligen Vorsitzenden Leo Predikant diese für den Verein enorme Baumaßnahme zu bewältigen. Die Mitglieder waren bereit, nicht nur die vielen Arbeitsstunden zu leisten, auch die finanzielle Seite wurde durch Spenden und zinslosen Darlehen der Mitglieder in den Griff bekommen. Insgesamt wurden 1246 Stunden unentgeltlich für den Verein geleistet.

Fast wäre der Traum vom neuen Schachheim noch geplatzt. Im November 1993 entstand durch einen Wasserrohrbruch im Vereinsheim ein Wasserschaden, von dem die ganze Alte Schule betroffen war. Gott sei Dank war jedoch der Schaden nur gering und die Existenz des Vereins nicht gefährdet.

In einer Bauzeit von fast genau einem Jahr wurde der angebotene Raum in der Alten Schule vom Rohbau in ein schmuckes Vereinsheim umgebaut. Im Mai 2004 wurde zum ersten Mal die Spielerversammlung im neuen Vereinsheim abgehalten.

Offiziell eingeweiht wurde das neue Vereinsheim mit einem Tag der offenen Tür im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Vereins.

Mit dem neuen Vereinsraum hatte der Verein nun einen Ort, an dem man in Schömberg ungestört Schachspielen kann. Damit war der Grundstein für die weitere Zukunft des Vereins gelegt.

Wichtige Daten beim Vereinsheimbau

28.04.1993 Gemeinderatsbeschluss
05.05.1993 Baubeginn
12.07.1993 Gespräch beim Bürgermeister wegen Größe des Raumes
24.11.1993 Wasserschaden
16.05.1994 Bauende
17.05.1994 Geburtstagblitzturnier für Leo Predikant im Vereinsheim
20.05.1994 Spielerversammlung im Vereinsheim
02.10.1994 Tag der offenen Tür im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums

Vereinslokale

1954 – 1964 Gasthaus Traube Alfons Koch und Elfriede Zirkel
1964 – 1970 Gasthaus Lamm Rudolf und Irmgard Herrle
1970 – 1973 Cafe Baier Dieter und Zita Baier
1973 – 1978 Gasthaus Traube Alfred und Hilde Koch
1978 – 1993 Cafe Hehl Hubert und Helga Hehl
1993 – 1994 Gasthof Staudamm Christos und Angelika Garanis
seit 1994 Eigenes Vereinsheim  

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Jugendarbeit im Schachverein Schömberg

Was ist die wichtigste Aufgabe für jeden Verein? Auf diese öfters gestellte Frage, kann es nur eine Antwort geben, die Jugendarbeit. Nur mit einer fundierten Jugendarbeit sind die Lücken, die im Seniorenbereich durch Wegzug, andere Interessen etc. entstehen zu schließen. Dazu sind jedoch drei Dinge notwendig:

1. Geld, damit den Jugendlichen etwas geboten werden kann,
2. engagierte Jugendleiter und Betreuer und
3. Schüler und Jugendliche mit Interesse am Schach.

Am ersten Punkt hat es beim Schachverein Schömberg noch nie gemangelt. Durch die Einnahmen bei den Tanzveranstaltungen hatte der Verein immer Geld übrig. Auch engagierte Jugendleiter und Betreuer hatte der Verein eigentlich immer, doch bei den interessierten Jugendlichen erlebte der Verein seine Höhen und Tiefen. Von Jugendschachgruppen mit über 30 Personen bis hin zu Zeiten, fast ohne Jugend musste der Verein leben und er hat überlebt!

Die Verantwortlichen des Schachverein Schömberg erkannten als einer der Ersten im Bezirk, dass ein Verein nur durch Jugendarbeit einer überalterung entgegenwirken kann.

Als erster Jugendleiter machte Hans Riedlinger eine gut fundierte Werbekampagne in der Schule und hatte Erfolg. Heinz Koch, Werner Nachtrieb, Martin Lander, Horst Kraft und Ralf Barta um nur einige Namen zu nennen, bildeten das Gerüst der Schömberger Schachjugend. Doch bereits in den ersten Jahren zeigte sich der Pferdefuß fast jeder Jugendarbeit. Hat man den Burschen erst einmal mit viel Mühe beigebracht wie man die Klötze richtig zieht, wenden sich diese anderen Interessen zu.

Doch der Verein konnte die Abgänge verkraften, denn mit Roland Kupczyk, Claus Barta, Alexander Laudenbach, Karl Wenzel, Thomas Müller, Norbert Müller und Karl-Heinz Leis folgten Leute nach, die nicht nur Masse, sondern auch Klasse hatten. Unter der Leitung von Alfons Eha, der das Amt von Leo Hummel übernommen hatte, erlebte das Schömberger Jugendschach in den Jahren 1974 – 1976 seine größte Blüte. In den Musikraum der Grundschule Schömberg drängten sich jeden Dienstag fast 30 Jugendliche und die Kreis- und Bezirksmeisterschaft der Schüler machten die Schömberger Spieler fast unter sich aus.

Doch jedem Hoch folgt ein Tief. Alfons Eha musste aus beruflichen Gründen zurücktreten und Klaus-Kurt Deraix trat seine Nachfolge an. Die Reihen wurden langsam lichter, und Namen wie Hendrik Muysers, Stefan Geiger und Jürgen Lang traten zum ersten Mal in Erscheinung. Endgültig am Boden war die Jugendarbeit als Klaus-Kurt Deraix zurücktrat. Zwar hatte der Schachverein Schömberg mit Ralf Barta, Thomas und Norbert Müller gewählte Jugendleiter, in der Jugendarbeit lief jedoch nicht viel.

Wer erinnert sich denn noch, dass es auch in Schörzingen eine Jugendschachgruppe gab. Bäckermeister Erich Schaffrinski war der Initiator. Der Start war überwältigend. über 60 Schüler und Schülerinnen wollten bei Erich Schach spielen. Leider blieb es nur ein kurzes Strohfeuer. Das Interesse erlahmte und zwei Jahre später trat der letzte Schörzinger Jugendliche aus dem Verein aus.

Eine neue Jugendgruppe musste aufgebaut werden. Wieder war es Hans Riedlinger der die schwere Aufgabe übernahm bei Null anzufangen. Der Erfolg gab ihm Recht. Dabei spielten auch zum ersten Mal Mädchen mit. Karin und Gabi Predikant, Annette und Lucia Müller und Sabine Koch waren eine komplette Mädchenmannschaft. Doch auch die Jungs waren nicht von Pappe. Mit Leuten wie Wolfgang Bühl, Martin Berner, Uli Riedlinger, Ralf Schynowski, Oliver Ebert und Thomas Steidle erlebte das Schömberger Jugendschach eine neue Blüte. Nach 2 Jahren trat Hans Riedlinger zurück, und Thomas Müller trat an seine Stelle. Die "Alten" blieben zwar bei der Stange, doch jahrelang kam nichts Neues nach. Die Jugendlichen wechselten zum Seniorenschach und die Jugendarbeit stand wieder einmal vor dem Nichts.

Ein massiver Werbeaufruf schien zu scheitern. Am ersten übungsabend bestand die Jugendgruppe aus dem sechsjährigen Wolf Wenger. Doch der Schneeball war geworfen und binnen zweier Jahre stießen Markus Schwenk, Amarill Wenger, Carl Wenger, Patrick Wuhrer, Daniel Weiss, Torsten Bendrat und Johannes Blepp nach. Von dieser Gruppe blieben Daniel Weiss und Patrick Wuhrer bei der Stange. Beide sind in der 1. Mannschaft gemeldet, können jedoch studienbedingt, nicht sehr oft spielen.

Das Jahr 1991 brachte zwei Neuerungen. Alfons Eha konnte für das Amt des stellvertretenden Jugendleiters gewonnen werden und der Aufruf zur Bildung einer "Mini-Gruppe" war ein nie erwarteter Erfolg. Am ersten Donnerstag konnte Thomas Müller gleich 12 neue "Schächer" begrüßen. Simon Schulz, Stefan Lenischenko, Stefan Merz, Philipp Hahn, Karsten Hahn, Karsten Bendrat, Sandra Gruber, Jan Gruber, Felipe Ribas, Simon Ribas, Marco Ribas, Steven Werner, Eileen Scheffelmeier, Vanessa Knaisch, Christian Heumesser und Marcel Weiss hießen die neuen. Aus dieser Gruppe sind noch Stefan Lenischenko und Jan Gruber als Stammspieler der 2. Mannschaft aktiv.

Bis 1997 passierte nichts Bewegendes. Thomas Müller war Jugendleiter und es kamen meistens zwischen 10-14 Spieler(innen), geteilt in zwei Gruppen ins Jugendschach. Da sprachen mich Patrick Wuhrer und Daniel Weiss, beide 17, an, dass Sie gerne Jugendarbeit machen würde.

Mit ihrem guten Draht zur Schömberger Jugend konnten Sie auf Anhieb eine neue Gruppe mit am Anfang 6-8 Teilnehmer aufbauen. Diese schrumpfte jedoch sehr schnell auf einen Kern von 4 Spielern. Michael Scherer, Tobias Vogel, Holger Kraft und Dennis Stutz blieben bei der Stange, auch wenn Patrick Wuhrer und Daniel Weiss 1999 schulisch bedingt aus der Jugendarbeit aussteigen mussten. Diese Gruppe bildet zurzeit der Kern der Schömberger Schachjugend. Nun geht es darum die 17-jährigen ins Erwachsenenschach überzuführen. Sie spielen dieses Jahr erstmals das Vereinsturnier mit. Beim Einsatz für die 2. Mannschaft gibt es oft Terminüberschneidungen mit dem Fußball und dem Handball.

Der Versuch 2000 eine neue Minigruppe zu gründen war erfolgreich. 3 Buben und ein Mädchen nahmen am Schachkurs teil. Von diesen konnte jedoch nur Christian Kreller längerfristig gehalten werden. Die Gruppe wechselte in den kommenden Jahren ständig. Von den neu dazugekommenen sind zurzeit David und Samuel Hinz noch in der Jugendgruppe aktiv. Eugen Dillmann, Michael Sauter, Johannes Neher und Heinz Müller, die auch länger dabei waren, haben den Verein wieder verlassen.

2001 stieß Axel Rehfuß mit 6 Jahren zum Verein.

Die neue Minigruppe von 2003 ist vielversprechend. Sechs Jugendliche und 2 Mädchen, darunter Axel Rehfuß nahmen beim Schachkurs teil. Die zwei Mädchen sprangen bald wieder ab, ein Bruder kam hinzu, so dass zur Zeit 7 Minis im Verein sind. Dazu konnte ich noch Jan Gruber für die Jugendarbeit gewinnen. Er leitet zurzeit zwar noch keine eigene Gruppe, unterstützt mich jedoch sehr im Jugendschach. Als Aushilfe kann ich auch noch jederzeit auf Franz Müller bauen.

Zurzeit besteht die Schachjugend des Schachverein Schömberg aus:
Jugendleiter: Thomas Müller
Stellvertretender Jugendleiter: Jan Gruber
Aushilfe: Franz Müller

Jugend: Michael Scherer, Tobias Vogel, Holger Kraft, Dennis Stutz, Christian Kreller, David Hinz und Samuel Hinz
Minis: Daniel Wettki, Lars Wettki, Axel Rehfuß, Ricardo Reiser, Hubert Lorch, Jens Schätzle und Jonathan Kowalski

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Jugend im Jubiläumsjahr

Jugend

von links: Dennis Stutz, Holger Kraft, Samuel Hinz, Michael Scherer, Christian Kreller Tobias Vogel, David Hinz, Thomas Müller

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Minis im Jubiläumsjahr

Minis

von links: Daniel Wettki, Lars Wettki, Jonathan Kowalski, Hubert Lorch, Axel Rehfuß, Ricardo Reiser, Thomas Müller
es fehlt: Jens Schätzle

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Funktionäre des Vereins

1. Vorsitzender

1954 – 1956 Norbert Grözinger
1956 – 1971 Anton Grözinger
1971 – 1977 Alfons Eha
1977 – 1979 Leo Predikant
1979 – 1981 Klaus-Kurt Deraix
1981 – 1996 Leo Predikant
1996 – 1997 Thomas Müller
seit 1997 Norbert Müller

2. Vorsitzender

1963 – 1971 Alfons Eha
1971 – 1973 Priska Wenzel
1973 – 1977 Leo Predikant
1977 – 1979 Anton Grözinger
1979 – 1981 Hans Riedlinger
1981 – 1984 Klaus-Kurt Deraix
1984 – 1987 Hans Riedlinger
1987 – 1989 Thaddäus Schwenk
1989 – 2001 Hans Riedlinger
seit 2001 Jürgen Wenzel

Kassier

1954 – 1962 Anton Grözinger
1962 – 1968 Alfons Eha
1968 – 1989 Franz Müller
seit 1989 Annette Müller

Turnierleiter

1954 – 1956 Hans Riedlinger
1962 – 1964 Hans Riedlinger
1964 – 1965 Siegfried Kiener
1965 – 1967 Hans Riedlinger
1970 – 1973 Hans Riedlinger
1973 – 1978 Leo Predikant
1978 – 1979 August Ambacher
1979 – 1980 Horst Kupczyk
1980 – 1983 Leo Predikant
1983 – 1984 Thomas Müller
1984 – 1985 Leo Predikant
1985 – 1987 Norbert Müller
seit 1987 Werner Seeburger

Presswart & Schriftführer

1954 – 1961 Karlfried Lipkow
1961 – 1969 Hans Riedlinger
1969 – 1971 Alfons Eha
1971 – 1972 Peter Barta
1972 – 1973 Karlfried Lipkow
1973 – 1974 Alfons Eha
1974 – 1976 August Ambacher
1976 – 1978 Helge Schleß
1978 – 1983 Thomas Müller
1983 – 1985 Hendrik Muysers
1985 – 1987 Thomas Müller
1987 – 1991 Gabriele Predikant
1991 – 1996 Leo Predikant
1996 – 1999 Norbert Müller
1999 – 2001 Daniel Weiß
seit 2001 Norbert Müller

Protokollführer

1971 – 1975 Alfons Eha
1975 – 1977 Leo Predikant
1977 – 1978 Karl Wenzel
1978 – 1980 Thomas Müller
1980 – 1982 Franz Müller
1982 – 1983 Thomas Müller
1983 – 1985 Hendrik Muysers
1985 – 1987 Thomas Müller
1987 – 1991 Anna Predikant
1991 – 1997 Lucia Müller

Jugendleiter

1969 – 1970 Hans Riedlinger
1970 – 1971 Leo Hummel
1971 – 1973 Alfons Eha
1973 – 1977 Klaus-Kurt Deraix
1977 – 1978 Ralph Barta
1978 – 1979 Norbert Müller
1979 – 1980 Thomas Müller
1980 – 1983 Hans Riedlinger
seit 1983 Thomas Müller

Stellvertretender Jugendleiter

1969 – 1971 Alfons Eha
1971 – 1974 Hans Riedlinger
1974 – 1980 Alfons Eha
1990 – 1991 Gabriele Predikant
1991 – 1996 Alfons Eha
1996 – 1999 Daniel Weiß

Beisitzer

1970 – 1972 Alfons Eha
1972 – 1977 Gustav Haussmann
1977 – 1979 Horst Kupczyk
1979 – 1981 Leo Predikant
1981 – 1985 Gustav Haussmann
1985 – 1995 Horst Kupczyk
1995 – 1997 Ralf Schynowski
seit 1997 Leo Hummel

Kassenprüfer

1962 – 1969 Anton Grözinger
1969 – 1975 Alfons Eha
1975 – 1976 Leo Predikant
1976 – 1978 Alfons Eha
1978 – 1980 Karl Wenzel
1980 – 1981 Erich Schaffrinski
1981 – 1982 August Ambacher
1982 – 1987 Josef Faulhaber
Hubert Hehl
1987 – 1990 Hubert Hehl
Alfons Eha
1990 – 1997 Alfons Eha
Ulrich Riedlinger
1997 – 2001 Jürgen Wenzel
Rainer Hoch
seit 2001 Rainer Hoch
Wolfgang Bühl

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Bild der derzeitigen Vorstandschaft

Vorstand

hinten von links: Norbert Müller, Thomas Müller, Annette Müller
vorne von links: Werner Seeburger, Leo Hummel
es fehlt: Jürgen Wenzel

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Ehrenmitglieder und Ehrungen

Ehrenvorsitzende

seit 1971 Anton Grözinger

Ehrenmitglieder

seit 1979 Josef Faulhaber
seit 1979 Gustav Haussmann
seit 1979 Horst Kupczyk
seit 1987 Alfons Eha
seit 1987 Leo Hummel
seit 1987 Winfried Koch
seit 1987 Thaddäus Schwenk
seit 1989 Franz Müller
seit 1994 Hans Riedlinger
seit 2000 Jürgen Wenzel

Ehrenbrief des Sportkreises

seit 1993 Alfons Eha
seit 1993 Franz Müller
seit 1993 Leo Predikant
seit 1993 Hans Riedlinger
seit 1994 Gustav Haussmann
seit 1994 Horst Kupczyk
seit 1994 Thomas Müller
seit 1994 Werner Seeburger

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Bild der Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder

von links: Thaddäus Schwenk, Leo Hummel, Franz Müller, Alfons Eha
es fehlen: Anton Grözinger, Gustav Haussmann, Winfried Koch, Hans Riedlinger, Jürgen Wenzel

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Alle Sieger

Vereinsmeister

Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1962/63 Hans Riedlinger Gustav Hausmann Horst Kupczyk
1963/64 Gustav Hausmann Horst Kupczyk Alfons Eha
1964/65 Eugen Wenzel Alfons Eha Leo Hummel
1965/66 Hans Riedlinger Alfons Eha Leo Hummel
1966/67 Alfons Eha Josef Faulhaber Horst Kupczyk
1967/68 Hans Riedlinger Alfons Eha Horst Kupczyk
1970/71 Horst Kupczyk Alfons Eha Josef Faulhaber
1971/72 Hans Riedlinger Gustav Hausmann Horst Kupczyk
1972/73 Hans Riedlinger Horst Kupczyk Alfons Eha
1973/74 Josef Faulhaber Alfons Eha Ralph Barta
1974/75 Leo Predikant Hans Riedlinger Helge Schleß
1975/76 Hans Riedlinger Helge Schleß Leo Predikant
1976/77 Helge Schleß Ralph Barta Leo Predikant
1977/78 Albert Allerdings Ralph Barta Thomas Müller
1978/79 Alfons Eha Karl Wenzel Klaus-Kurt Deraix
1979/80 Thomas Müller Klaus-Kurt Deraix Leo Eichhorn
1980/81 Hans Riedlinger Leo Eichhorn Leo Predikant
1981/82 Thomas Müller Horst Kupczyk Leo Predikant
1982/83 Thomas Müller Martin Berner Leo Eichhorn
1983/84 Hans Riedlinger Hendrik Muysers Martin Berner
1984/85 Thomas Müller Karl Wenzel Norbert Müller
1985/86 Thomas Müller Hendrik Muysers Norbert Müller
1986/87 Thomas Müller Horst Kupczyk Norbert Müller
1987/88 Norbert Müller Thomas Müller Horst Kupczyk
1988/89 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
1989/90 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1990/91 Thomas Müller Norbert Müller Alfons Eha
1991/92 Thomas Müller Norbert Müller Ulrich Riedlinger
1992/93 Thomas Müller Hans Riedlinger Norbert Müller
1993/94 Thomas Müller Hans Riedlinger Norbert Müller
1994/95 Thomas Müller Norbert Müller Annette Müller
Alfons Eha
1995/96 Thomas Müller Norbert Müller Annette Müller
1996/97 Thomas Müller Norbert Müller Daniel Weiß
1997/98 Thomas Müller Norber Müller Annette Müller
1998/99 Thomas Müller Norbert Müller Annette Müller
1999/00 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
2000/01 Thomas Müller Norbert Müller Hans Feist
2001/02 Norbert Müller Thomas Müller Thomas Feist
2002/03 Thomas Müller Annette Müller Norbert Müller

Pokalsieger

Jahr 1. Platz 2. Platz
1978/79 Alfons Eha Klaus-Kurt Deraix
1979/80 Thomas Müller Alfons Eha
1980/81 Hans Riedlinger Klaus-Kurt Deraix
1981/82 Leo Predikant Thomas Müller
1982/83 Horst Kupczyk Leo Eichhorn
1983/84 Martin Berner Norbert Müller
1984/85 Norbert Müller Horst Kupczyk
1985/86 Alfons Eha Thomas Müller
1986/87 Norbert Müller Leo Predikant
1987/88 Norbert Müller Annette Müller
1988/89 Alfons Eha Annette Müller
1989/90 Leo Predikant Werner Seeburger
1990/91 Norbert Müller Thomas Müller
1991/92 Hans Riedlinger Thomas Müller
1992/93 Thomas Müller Franz Müller
1993/94 Thomas Müller Hans Feist
1994/95 Thomas Müller Norbert Müller
1995/96 Thomas Müller Norbert Müller
1996/97 Thomas Müller Hans Feist
1997/98 Norbert Müller Daniel Weiß
1998/99 Norbert Müller Thomas Müller
1999/00 Thomas Müller Norbert Müller
2000/01 Thomas Müller Norbert Müller
2001/02 Thomas Müller Hans Feist
2002/03 Thomas Müller Werner Seeburger

Blitzturniere

Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1987/88 Thomas Müller Norbert Müller Alfons Eha
1988/89 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1989/90 Thomas Müller Leo Predikant Norbert Müller
1990/91 Norbert Müller Thomas Müller Annette Müller
1991/92 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1992/93 Thomas Müller Norbert Müller Markus Schwenk
1993/94 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1994/95 Thomas Müller Norbert Müller Hans Feist
1995/96 Thomas Müller Norbert Müller Hans Feist
1996/97 Norbert Müller Thomas Müller Werner Seeburger
1997/98 Thomas Müller Uli Riedlinger Norbert Müller
1998/99 Norbert Müller Annette Müller Uli Riedlinger
1999/00 Norbert Müller Thomas Müller Annette Müller
2000/01 Norbert Müller Thomas Müller Annette Müller
2001/02 Norbert Müller Thomas Müller Hans Feist
2002/03 Norbert Müller Thomas Müller Annette Müller

Eugen-Wenzel-Gedächtnisturnier

Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1974 Hans Riedlinger Ralph Barta Alfons Eha
1975 Helge Schleß    
1976 Helge Schleß    
1977 Hans Riedlinger    
1978 Horst Kupczyk    
1979 Klaus-Kurt Deraix Erich Schaffrinski Thomas Müller
1980 Hans Riedlinger Thomas Müller Alfons Eha
1981 Thomas Müller Hans Riedlinger Alfons Eha
1982 Thomas Müller Klaus-Kurt Deraix Horst Kupczyk
1983 Martin Berner Hans Riedlinger Klaus-Kurt Deraix
1984 Thomas Müller Hendrik Muysers Leo Predikant
1985 Martin Berner Leo Predikant Norbert Müller
1986 Thomas Müller Norbert Müller Hendrik Muysers
1987 Thomas Müller Norbert Müller Karl Wenzel
1988 Thomas Müller Leo Predikant Norbert Müller
1989 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
1990 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1991 Leo Predikant Alfons Eha Ulrich Riedlinger
1992 Thomas Müller Norbert Müller Alfons Eha
1993 Hans Feist Norbert Müller Alfons Eha
1994 Norbert Müller Thomas Müller Leo Predikant
1995 Leo Predikant Thomas Müller Daniel Weiß
1996 Hans Feist Norbert Müller Annette Müller
1997 Thomas Müller Norbert Müller Werner Seeburger
1998 Thomas Müller Norbert Müller Annette Müller
1999 Thomas Müller Norbert Müller Annette Müller
2000 Thomas Müller Norbert Müller
Leo Predikant
 
2001 Thomas Müller Norbert Müller Hans Feist
2002 Thomas Müller Norbert Müller Hans Feist
2003 Thomas Müller Norbert Müller Thomas Feist

Josef-Faulhaber-Gedächtnisturnier
seit 1998 Promenadenturnier

Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1993 Bernhard Sinz Harry Gohil Karl-Heinz Müller
1994 Thomas Müller Hans Feist Helmuth Schönegg
1995 Thomas Müller Thomas Schönegg Norbert Müller
1996 Thomas Müller Norbert Müller Christoph Gritsch
1997 Manfred Haller Thomas Müller Rolf Schönegg
1997 Thomas Müller Josef Wölbl Hans Feist
1998 Norbert Müller Mike Molz Karl-Heinz Müller
Thomas Müller
1999 Thomas Müller Norbert Müller Mike Molz
2000 Norbert Müller Thomas Müller Karl-Heinz Müller
2001 Thomas Müller Norbert Müller Mike Molz
2002 Christoph Gritsch Bernd Volz Karl-Heinz Müller
Thomas Müller
2003 Thomas Müller Norbert Müller Armin Tächl
Dr. Mario Holderied

Fasnetsblitz

Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1988 Karl-Heinz Müller Hupla Peter Goldinger
1989 Haftstein Jürgen Rutz Peter Goldinger
1990 Ingo Klaus Vogler Diek
1991 H. Werner Dr. Bernd Volz Günter Bisco
1992 Uwe Rogowski Georg Schuler Thomas Müller
1993 Ingo Klaus Manfred Haller Peter Goldinger
1994 Ingo Klaus Peter Goldinger Karl-Heinz Müller
1995 Ingo Klaus Ralf Herzog Uwe Rogowski
1996 Reinhard Sonnberger Peter Goldinger Lothar Geiger
1997 Peter Goldinger Reinhard Sonnberger Jürgen Rutz
1998 Jürgen Rutz Mike Molz Frank Fausel
1999 Bernd Volz Daniel Weiß Christoph Gritsch
2000 Norbert Müller Peter Goldinger Harald Keller
2001 Michael Klaus Peter Goldinger Jürgen Rutz
2002 Christoph Gritsch Jürgen Rutz Michael Klaus
2003 Peter Goldinger Bernd Volz Christoph Gritsch

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Jugend in Zahlen

Vereinsturnier Jugend

  1.Platz 2.Platz 3.Platz
1982/83 Hendrik Muysers Ralf Schynowski Wolfgang Bühl
1984/85 Annette Müller Ulrich Riedlinger Oliver Ebert
1986/87 Wolf Wenger Markus Schwenk Amarill Wenger
1989/90 Markus Schwenk Wolf Wenger Daniel Weiss
1990/91 Markus Schwenk Patrick Wuhrer Daniel Weiss
1991/92 Markus Schwenk Daniel Weiss Patrick Wuhrer
1992/93 Patrick Wuhrer Markus Schwenk Daniel Weiss
1993/94 Patrick Wuhrer Daniel Weiss Markus Schwenk
1995/96 Patrick Wuhrer Daniel Weiss Torsten Bendrat
1996/97 Simon Schulz Torsten Bendrat  
  Johannes Weber Johannes Kiener  
1997/98 Stefan Lenischenko    
  Jan Gruber    
  Dennis Stutz    
1998/99 Stefan Lenischenko Stefan Merz Michael Scherer
1999/00 Simon Schulz Stefan Lenischenko Stefan Merz
2001/02 Stefan Merz Tobias Vogel Holger Kraft
  David Hinz Christian Kreller Eugen Dillmann
2002/03 Stefan Merz Tobias Vogel Holger Kraft
  David Hinz Eugen Dillmann Christian Kreller

Zehnkampf Jugend

  1. Platz 2.Platz 3.Platz
1995 Torsten Bendrat Simon Schulz Stefan Merz
1996 Simon Schulz Philipp Hahn Mario Stutz
1997 Torsten Bendrat Stefan Merz Stefan Lenischenko
  Marco Ribas Katharina Blepp Johannes Weber
1998 Stefan Merz Stefan Lenischenko  
  Filipe Ribas Marco Ribas Johannes Weber
  Michael Scherer Tobias Vogel Holger Kraft
2000 Stefan Merz Michael Scherer Tobias Vogel
2001 Holger Kraft Tobias Vogel Michael Scherer
  Eugen Dillmann David Hinz Christian Kreller
2002 Tobias Vogel Stefan Merz Michael Scherer
  David Hinz Samuel Hinz Christian Kreller

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1. Mannschaft im Jubiläumsjahr

1. Mannschaft

hinten von links: Thomas Müller, Thomas Feist, Norbert Müller, Annette Müller
vorne von links: Werner Seeburger, Hans Feist
es fehlen: Patrick Wuhrer, Ralf Schynowski, Daniel Weiss, Wolfgang Bühl

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2. Mannschaft im Jubiläumsjahr

2. Mannschaft

hinten von links: Leo Hummel, Holger Kraft, Stefan Lenischenko, Dennis Stutz, Jan Gruber, Franz Müller, Tobias Vogel
vorne von links: Lucia Bruckner, Michael Scherer, Uli Riedlinger
es fehlen: Jürgen Wenzel, Stefan Merz, Kurt Riedlinger, Rainer Hoch

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Bild aller Vereinsmitglieder im Jubiläumsjahr

Vereinsmitglieder

4. Reihe von links: Thomas Müller, Michael Scherer, Tobias Vogel, Jan Gruber, Stefan Lenischenko, Norbert Müller
3. Reihe von links: Hans Feist, Thomas Feist, Dennis Stutz, Holger Kraft
2. Reihe von links: Franz Müller, Alfons Eha, Werner Seeburger, Leo Hummel, Thaddäus Schwenk
1. Reihe von links: David Hinz, Lucia Bruckner, Christian Kreller, Samuel Hinz, Annette Müller

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Festschrift zum 40-jährigen Vereinsjubiläum 1994

Grußwort des Bürgermeisters

Herzlichen Glückwunsch

Der Schachverein Schömberg wurde 1954 gegründet. Er kann nunmehr auf eine 40-jährige erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.
Zu diesem stolzen Jubiläum möchte ich dem Schachverein Gratulation und die allerbesten Wünsche aussprechen. Die Stadt Schömberg freut sich mit dem Schachverein.

Das Schachspiel ist eines der angesehensten und ältesten Spiele. Es wird nahezu auf der ganzen Welt mit großer Leidenschaft und viel Interesse gespielt; es ist voller Faszination und unerschöpfllicher Möglichkeiten. Gerade dies war der Anlaß, der in Schömberg vor 40 Jahren zur Vereinsgründung führte.

Die 40 Jahre Vereinsgeschichte stehen für eine erfreuliche Entwicklung des Schachs in unserer Stadt. Viele Erfolge und gute Plazierungen bis hin in die Landesliga wurden erspielt. Schömberg hat in Schachkreisen einen guten Namen. Er steht auch für eine erfolgreiche Jugendarbeit; er steht aber auch für eine Reihe von Schachveranstaltungen mit großen und bekannten Namen von Schachgroßmeistern und Schachweltmeistern, wie Estrin, Botwinnik, Karpow und Lothar Schmid. Solche unvergeßlichen Erlebnisse und Eindrücke haben den Verein geprägt und ausgezeichnet.

Vier Jahrzehnte Schachsport in Schömberg bedeuten Höhen und Tiefen im Vereinsgeschehen. Auf Initiative des Vereins kann er im Jubiläumsjahr nun auch einen Clubraum sein eigen nennen. Damit sind noch bessere Voraussetzungen geschaffen, dem Schachsport zu fröhnen.

Das Jubiläum gibt Gelegenheit, all jenen zu danken, die den Verein gegründet und über Jahre Verantwortung für ihn getragen haben. Ihnen gehört Dank und hohe Anerkennung. Sie haben diesem Denksport in unserer kleinen Stadt Heimat gegeben.

Mit meinen Wünschen verbinde ich die Hoffnung auf weiteren spielerischen Erfolg und daß insbesondere Aktivitäten in den Reihen des Vereins nie erlahmen. Der Schachverein möge immer "einen Zug voraus" sein. In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für das nächste Jahrzehnt!

Berthold Waizenegger

Bürgermeister

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Grußwort des Schachbezirks Alb-Schwarzwald

Im Namen des Schachbezirkes Alb-Schwarzwald darf ich dem Schachverein Schömberg zu seinem Jubiläum die herzlichen Grüße und Glückwünsche überbringen.

Es ist schon beeindruckend, wie sich der Schachverein in Schömberg behauptet und um seinen Platz im Vereinsleben kämpft. Wie so oft in Vereinen hängt das meist von nur einigen wenigen Personen und deren Einsatz für den Verein ab. Ganz besonders sind dies in der heutigen Zeit Leo Predikant und Thomas Müller, die man getrost als die Säulen des Vereins bezeichnen kann.

Große Ereignisse waren in den Jahren 1973 bis 1977 die Simultanveranstaltungen der weltbekannten russischen Schachgroßmeister Botwinnik und Kortchnoi, sowie des heutigen Weltmeisters Karpow. Das waren Sternstunden des Schachs auch im Bezirk Alb-Schwarzwald, die dem Schachverein Schömberg zu verdanken waren.

Auch sportlich hat der Verein schon viel geleistet. So hat man über Jahre hinweg in der Spielgemeinschaft mit Margrethausen in der Landesliga gespielt. Mit der hervorragenden Ausrichtung der württbg. Schnellschachmeisterschaft wurde der Schachverein Schömberg über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt.

Sich den Problemen und Herausforderungen stellen, ist eine Maxime des Vereins. So wurde auch in neuer Zeit das Problem des Spiellokals trotz großer Widerstände angepackt und mit dem Ausbau eines städtischen Raumes zum schmucken Schachheim ausgezeichnet gelöst. Aus dieser Zelle heraus sollte der Schachverein weiter wachsen und gedeihen.
Der Schachbezirk wünscht dem Verein angenehme und schöne Jubiläumstage und weiterhin viel Erfolg in allen Bereichen.

Georg Söllner

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Vorwort des Vorsitzenden

Mit 40 Jahren – so heißt es – kommt ein Mann in die besten Jahren. Vielleicht gilt diese Aussage auch für Vereine. Ob sie für den Schachverein gilt, wird die Zukunft zeigen. Wie im Leben gab und gibt es auch im Vereinsleben Höhen und Tiefen. Viel hat der Verein in der Vergangenheit erlebt. Nach dem Enthusiasmus der Gründerzeit kam eine Flaute, die mit einer Fusion mit einem anderen Verein endete. Dem Aufstieg in die Landesliga, der höchsten Klasse im Bezirk Alb-Schwarzwald, folgte, nach dem viele Spieler der ersten Mannschaft den Verein verlassen hatten, der Absturz bis in die A-Klasse. Jahrelang brauchte der Verein zur Regeneration, und Dank der erfolgreichen Jugendarbeit konnte, rechtzeitig zum Jubiläumsjahr, der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse, die Bezirksliga, erreicht werden.

Waren die Gaststätten vor 40 Jahren noch froh, Vereinsgaststätte zu sein, so ist es heute schwierig, einen Raum zum Üben und Turnierspielen zu finden. Dank der Stadt Schömberg konnte der Verein einen Raum in der alten Schule zum Vereinsheim umbauen. Viel Geld mußte investiert werden und das zu einer Zeit, in der es vom WLSB keine Zuschüsse gibt. Auch die Kommune hat für Zuschüsse keine Mittel. Wen wundert es, wenn bei einer solchen Belastung nicht nur das Werkzeug, sondern auch der Mensch verschlissen wird. Aber ein Verein wie der unsere besteht aus vielen belastungsfähigen Mitgliedern.

Nach der Zeit des Ausbaues des Vereinsraumes kommt jetzt die Zeit der Erhaltung und der Bewahrung. Jetzt gilt es, das Erreichte zu sichern, und an jedem einzelnen Mitglied liegt es, ob der Schachverein mit seinem Vereinsheim ein fester Punkt im Kulturleben der Stadt Schömberg bleibt.

Leo Predikant

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Rückblick über 40 Jahre Schach in Schömberg

Schach, das königliche Spiel!

Rückblick über 40 Jahre Schach in Schömberg

von Hans Riedlinger
Woher das Schachspiel kommt, oder wer es erfunden hat, dürfte wohl nie ganz geklärt werden. Ob der Ursprung des Schachs in Indien oder in Persien seinen Anfang nahm ist unter Kennern bis heute umstritten. Das Schach dürfte von Arabern nach Spanien gebracht worden sein. Von dort aus breitete es sich an den Königs- und Fürstenhäusern über ganz Europa aus. Das Schach war anfangs überhaupt nur ein Spiel, das Königen und Fürsten vorbehalten war. Erst als es im Mittelalter auch dem normalen Volk erlaubt war, Schach zu spielen, trat es seinen Siegeszug in allen Volksschichten an. So wurden bereits im 18. Jahrhundert die ersten Schachturniere in England, Frankreich und Deutschland ausgetragen. Deutschland hatte in Anderssen, Tarrasch und Lasker, der 27 Jahre Schachweltmeister war, seine herausragenden Schachmeister. Es wurden Schachvereine gegründet, Turniere bestritten, ja es wurden sogar Schacholympiaden ausgetragen. Das Schach ist heute in allen Bevölkerungsschichten in Deutschland ein beliebtes Unterhaltungsspiel.

Wann in Schömberg das erste Mal Schach gespielt wurde ist nicht verbürgt. Wahrscheinlich beherrschten einige Bürger die Regeln des Schachspiels. Doch zu mehr als vereinzeltem Zusammenspiel dürfte es nicht gekommen sein. Auch an den Schulen soll von Lehrern das Spiel den Kindern beigebracht worden sein. Doch erst nach Kriegsende trat das Schachspiel zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Heimkehrende Soldaten, die das Schach in der Gefangenschaft gelernt hatten, und hinzugezogene Neubürger gründeten eine aktive Schachgruppe. Gespielt wurde im Gasthof Lamm. Auf diese Gruppe wurde auch die Jugend aufmerksam, die an diesem Spiel ihre Freude hatte, so daß sich die Gruppe schnell vergrößerte. Bald kam der Wunsch auf, auch einmal mit anderen Mannschaften einen Wettkampf auszutragen. So einigte man sich mit Frommern, zwei Wettkämpfe zu bestreiten.

Über den 4,5:3,5 Sieg war im Schömberger Lager die Freude riesengroß. Auch der Rückkampf wurde mit 5,5:2,5 eine klare Sache der Schömberger. Es wurden noch weitere Spiele mit Bisingen, welche man beide gewann und mit Balingen ausgetragen, wobei man über das hervorragende Abschneiden der Spitzenleute erfreut war. So wurde noch im Jahr 1954 der Schachverein Schömberg aus der Taufe gehoben. Es schrieben sich folgende Spieler in die Liste ein:

Fritz Fink      Karlfried Lipkow
Fritz Lipkow Hans Riedlinger
Karl Schmidberger Horst Kupczyk
Adam Fink Karl Riedlinger
Gustav Haussmann Josef Faulhaber
Franz Müller Hugo Schmidberger
Anton Grözinger Thaddäus Schwenk
R. Fulde Alfons Koch

Freundschaftsspiel gegen den SV Balingen am 04.04. und 24.04.1954

Freundschaftsspiel gegen den SV Balingen 1954

Kassenbuch 1954
Kassenbuch 1955

Gespielt wurde im Gasthof Traube. Erster Vorstand wurde Norbert Grözinger. Für die erste Verbandsrunde wurde eine Mannschaft in der Kreisklasse gemeldet. Gleich im ersten Jahr wurde man Vizemeister. Auch in den nächsten Jahren war man dem Ziel "Meisterschaft" öfters ganz nahe. Doch durch Abgänge und Studien einiger Spieler war man in den entscheidenden Spielen oft geschwächt. Es war eine schwere Zeit für den Vorstand Anton Grözinger, der seit 1956 das Amt inne hatte, die Mannschaft in dieser Zeit zusammenzuhalten. Nur mit dem letzten Aufgebot konnte man einige Male die Runde beenden. Um so erfreulicher, daß die Mannschaft nie absteigen mußte.

Im Jahr 1970 gab Anton Grözinger wegen Arbeitsüberlastung und wohl auch etwas amtsmüde sein Amt in jüngere Hände. Zum 1. Vorstand wurde Alfons Eha gewählt. Anton Grözinger wurde ob seiner 14-Jährigen Tätigkeit für den Schachverein Schömberg zum Ehrenvorstand ernannt. Mit neuen Ideen führte sich Alfons Eha gleich gut ein. Um den Verein in nächster Zukunft verstärken zu können, wurde ein Schulschachgruppe gegründet. Die Idee wurde gleich ein toller Erfolg. Die Schüler wurden in den folgenden Jahren auf Kreis- und Bezirksebene reihenweise Sieger ihrer Klasse. Leider konnten diese jungen Spieler noch nicht in der Seniorenmannschaft eingesetzt werden. Die 1. Mannschaft hatte zu dieser Zeit für die Verbandsrunde nur noch 9 Spieler zur Verfügung.

Da eine Verstärkung nicht in Aussicht stand, faßte man einen – für die damalige Zeit – einmaligen Beschluß. Man ging eine Fusion mit dem Schachverein Margrethausen ein. Der neue Verein hieß SG 70

Schachgemeinschaft 1970
Margrethausen-Schömberg

Es wurden drei Mannschaften gemeldet. Das Ziel der Schachgemeinschaft war, eine starke Mannschaft zu bilden, um auch auf höherer Ebene erfolgreich zu sein. Im ersten Jahr klappte es nicht, doch im zweiten Jahr wurde man Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Konnte man im ersten Jahr den Klassenerhalt gerade noch schaffen, wurde man im folgenden Jahr Vizemeister und stieg in die Landesliga auf. Ein toller Erfolg für die Schachgemeinschaft. Zwei Jahre spielte die Mannschaft mit großem Erfolg in der Landesliga und spielte sich bis an die Spitze vor. Im dritten Jahr kam die Mannschaft in arge Schwierigkeiten. Durch Spielerabgänge wurde die Mannschaft geschwächt und da von der Jugend keine Verstärkung kam war der Abstieg nicht aufzuhalten. Die Mannschaft machte einen Rutsch von der Landesliga bis in die Kreisklasse.

In dieser schweren Zeit übernahm Leo Predikant von Alfons Eha die Vereinsführung. Der Verein hatte zwar zwei aktive Mannschaften und auch eine Schülergruppe, doch der Zuwachs von 3 bis 4 Spielern nach all den Jahren war gering. So ist es nicht verwunderlich, daß der Sprung nach oben nicht mehr gelang. Klaus-Kurt Deraix, der das Amt 1979 von Leo Predikant übernahm, versuchte mit einer neuen Jugendgruppe, neue Spieler zu gewinnen. Doch der Erfolg war gering. Zwar spielten die Schüler in der Gruppe eifrig mit, doch zum aktiven Spiel in der Mannschaft konnten sich nur wenige entschließen. So konnten nach fast 10-jähriger Jugendbetreuung nur Thomas Müller, Norbert Müller, Ralph Barta und Hendrik Muysers in die 1. Mannschaft aufgenommen werden. Alle anderen talentierten Spieler gingen dem Verein verloren.

1981 gab Klaus-Kurt Deraix sein Amt ab und nur nach langem Zögern erklärte sich Leo Predikant bereit, das Vereinsschiff wieder zu übernehmen. Der Schachverein, der sich schon einige Zeit von Margrethausen getrennt hatte, spielte nun mit zwei Mannschaften und zwar in der Kreisklasse A und der Kreisklasse B. Im Jahr 1979 wurde der Verein ins Vereinsregister Balingen eingetragen und führt nun den Namen

Schachverein Schömberg 1954 e.V.

Die Bemühungen der folgenden Jahre, den Aufstieg wieder zu schaffen, wollten nicht gelingen. Thomas Müller, der die Schülergruppe übernommen hatte, konnte einige Spieler heranbilden, doch die Erfolge wurden durch Abgänge immer wieder zunichte gemacht. So konnte die Stärke der Mannschaft nicht gehoben werden und es gab in den folgenden Jahren immer nur Mittelplätze. Die einzigen Lichtblicke in dieser Zeit waren Leo Predikant und Thomas Müller die sich als Kreisspielleiter und Kreisjugendleiter auf Bezirksebene zur Verfügung stellten. So geriet der Schachverein nicht ganz in Vergessenheit.

Das Jahr 1990 darf man als Jahr der Wende bezeichnen. Thomas Müller hatte gute Jugendarbeit geleistet und so konnte man in beide Mannschaften junge Spieler einbauen. Verstärkt ging man 1991 in der Kreisklasse an den Start und auf Anhieb wurde der Titel errungen. Auch die 2. Mannschaft kämpfte lange in ihrer Klasse um den Titel mit und mußte sich nur knapp geschlagen geben. 1992 konnte der Verein sogar drei Mannschaften melden. In der Bezirksklasse kämpfte die 1. Mannschaft immer an der Spitze und verpaßte mit einem dritten Platz knapp den Aufstieg. Auch die beiden anderen Mannschaften belegten hervorragende Mittelplätze. Bestärkt durch den Erfolg gab es 1993 nur ein Ziel: den Aufstieg.

Durch einen Neuzugang verstärkt ging die Mannschaft voll Elan an den Start, doch am Anfang war immer Sand im Getriebe. Im Endspurt jedoch konnte keine Mannschaft Schömberg stoppen. Ungeschlagen stieg man in die Bezirksliga auf. Ein schöner Erfolg im Jubiläumsjahr des Schachverein Schömberg. Es wäre schön, wenn auch in nächster Zeit die Erfolge und die Spielstärke aller drei Mannschaften gehalten werden könnte, und Schömberg wieder zu dem machen, was es einmal war. Eine Hochburg des Schachspiels.

Das Jahr 1993 muß mit großen Lettern in die Geschichte des Schachverein Schömberg geschrieben werden. Durch den Verlust des Schachlokals Cafe Hehl und um unserer Schülergruppe einen würdigen Spielraum zu geben, trat man an die Stadt Schömberg mit der Bitte heran, dem Verein einen geeigneten Raum zu überlassen. Nach einigen vergeblichen Vorschlägen schlug die Stadt Schömberg den Ausbau des Dachbodens im Alten Schulhaus vor. Nach Besichtigung des Raumes war klar, daß dies nur mit enormen Mitteln und Arbeitsaufwand zu schaffen war. In der Hauptversammlung wurde beschlossen, das Angebot der Stadt anzunehmen. Durch Spenden und Darlehen der Vereinsmitglieder kam eine stattliche Summe zusammen. Viele Stunden wurden von den Schachmitgliedern in dieser Zeit geleistet. Ohne einen der vielen Helfer zurückstellen zu wollen, müssen wir unserem Vorstand Leo Predikant hohe Anerkennung zollen. Seinen Einsatz für das Zustandekommen des Schachraums ist beispielhaft. Ohne seinen persönlichen Einsatz wäre der Ausbau unmöglich gewesen.

Dies soll uns Ansporn sein, auch weiter zusammenzuhalten, um das Geschaffene für weitere Schachspielergenerationen zu erhalten.

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Namen und Zahlen

Die Vorsitzenden des Vereins

1954 – 55      Norbert Grözinger
1956 – 70 Anton Grözinger
1971 – 76 Alfons Eha
1977 – 78 Leo Predikant
1979 – 80 Klaus-Kurt Deraix
seit 1981 Leo Predikant

Die 2. Vorsitzenden des Vereins

1963 – 70      Alfons Eha
1971 – 72 Priska Wenzel
1973 – 76 Leo Predikant
1977 – 78 Anton Grözinger
1979 – 80 Hans Riedlinger
1981 – 83 Klaus-Kurt Deraix
1984 – 86 Hans Riedlinger
1987 – 88 Thaddäus Schwenk
seit 1989 Hans Riedlinger

Kassier

1954 – 61      Anton Grözinger
1962 – 67 Alfons Eha
1968 – 88 Franz Müller
seit 1989 Annette Müller

Turnierleiter

1954 – 56      Hans Riedlinger
1962 – 63 Hans Riedlinger
1964 Siegfried Kiener
1965 – 67 Hans Riedlinger
1970 – 72 Hans Riedlinger
1973 – 77 Leo Predikant
1978 August Ambacher
1979 – 80 Horst Kucpzyk
1981 – 82 Leo Predikant
1983 – 84 Thomas Müller
1985 Leo Predikant
1986 Norbert Müller
seit 1987 Werner Seeburger

Pressewart und Schriftführer

1954 – 61      Karlfried Lipkow
1962 – 68 Hans Riedlinger
1969 – 70 Alfons Eha
1971 Peter Barta
1972 Karlfried Lipkow
1973 Alfons Eha
1974 – 76 August Ambacher
1977 Helge Schleß
1978 – 82 Thomas Müller
1983 – 84 Hendrik Muysers
1985 – 86 Thomas Müller
1987 – 90 Gabriele Predikant
seit 1991 Leo Predikant

Protokollführer

1971 – 74      Alfons Eha
1975 – 77 Leo Predikant
1978 Karl Wenzel
1979 – 80 Thomas Müller
1981 Franz Müller
1982 Thomas Müller
1983 – 84 Hendrik Muysers
1985 – 86 Thomas Müller
1987 – 90 Anna Predikant
seit 1991 Lucia Müller

Jugendleiter

1969      Hans Riedlinger
1970 Leo Hummel
1971 – 73 Alfons Eha
1974 – 76 Klaus-Kurt Deraix
1977 Ralph Barta
1978 Norbert Müller
1979 Thomas Müller
1980 – 82 Hans Riedlinger
seit 1983 Thomas Müller

Stellvertretender Jugendleiter

1969 – 70      Alfons Eha
1971 – 73 Hans Riedlinger
1974 – 80 Alfons Eha
1990 Gabriele Predikant
seit 1991 Alfons Eha

Kassenprüfer

1962 – 68      Anton Grözinger
1969 – 74 Alfons Eha
1975 Leo Predikant
1976 – 77 Alfons Eha
1978 – 79 Karl Wenzel
1980 Erich Schaffrinski
1981 August Ambacher
1982 – 86 Josef Faulhaber
Hubert Hehl
1987 – 89 Hubert Hehl
Alfons Eha
seit 1990 Alfons Eha
Ulrich Riedlinger

Beisitzer zum Ausschuß

1970 – 71      Alfons Eha
1972 – 76 Gustav Haussmann
1977 – 78 Horst Kupczyk
1979 – 80 Leo Predikant
1981 – 84 Gustav Haussmann
seit 1985 Horst Kupczyk

Sportkreisvertreter

seit 1987      Alfons Eha

Ehrenmitglieder

seit 1987      Ehrenvorsitzender Anton Grözinger
seit 1979 Josef Faulhaber
Gustav Haussmann
Horst Kupczyk
seit 1987 Thaddäus Schwenk
Winfried Koch
Leo Hummel
Alfons Eha
seit 1989 Franz Müller
seit 1994 Hans Riedlinger

Freund des Vereins

seit 1994      Fritz Fink

Sportkreisehrenbrief

seit 1993      Franz Müller
Hans Riedlinger
Alfons Eha
Leo Predikant
seit 1994 Gustav Haussmann
Horst Kupczyk
Werner Seeburger
Thomas Müller

Chronist

seit 1962      Alfons Eha

Vereinslokale

1954 – 63      Gasthof Traube      Alfons Koch und Elfriede Zirkel
1964 – 69 Gasthof Lamm Rudolf und Ingrid Herrle
1970 – 72 Cafe Baier Dieter und Zita Baier
1973 – 77 Gasthof Traube Alfred und Hilde Koch
1978 – 92 Cafe Hehl Hubert und Helga Hehl
1993 Gasthof Staudamm Christos Garanidis mit Frau

20.05.1994 erste Spielerversammlung im eigenen Vereinslokal


zusammengestellt von Alfons Eha und dem Ausschuß

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Unsere verstorbenen Mitglieder

Unseren verstorbenen Mitgliedern wollen wir ein ehrendes Gedenken bewahren.

Norbert Grözinger      ehemaliger Vorstand
 
Fritz Lipkow Gründungsmitglied
Alfons Koch Gründungsmitglied
Dr. Karl Riedlinger Gründungsmitglied
 
Eugen Wenzel Aktives Mitglied
Erwin Rottler Aktives Mitglied
Wolfgang Vogler Aktives Mitglied
Josef Faulhaber Aktives Mitglied
Otto Schwenk Aktives Mitglied
 
Adolf Kiener Passives Mitglied
Erwin Bertsch Passives Mitglied
Hans Erich Lindner Passives Mitglied und Förderer
Josef Butter Passives Mitglied
Hubert Hehl Passives Mitglied
 
Walter Lindner Förderer
 
Franz Wittmann ehemaliger Schachschüler
Peter Wittmann ehemaliger Schachschüler
Barbara Cisper ehemaliger Schachschülerin

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Schachmeister und Großmeister in Schömberg

Verfasser Hans Riedlinger
Wohl kaum ein Schachverein in ganz Deutschland kann sich rühmen, so viele Weltmeister, Großmeister und deutsche Meister in seinen Reihen begrüßt zu haben wie der Schachverein Schömberg. Groß ist die Palette von ruhmgeschmückten Namen die alle schon in Schömberg Proben ihres meisterlichen Könnens gegeben haben.

Begonnen hat es 1965 mit Großmeister Klaus Darga der zu einer Simultanveranstaltung nach Schömberg kam. Durch Vermittlung von Alfons Eha konnte dieser Mann zum 10-jährigen Jubiläum gewonnen werden. Nach einer Simultanveranstaltung des Bezirksmeisters Rolf Hohmann aus Schwenningen kam der erste Höhepunkt der Vereinsgeschichte des Schachverein. Kein geringerer als Prof. Dr. Botwinnik, der jahrzehntelang die Schacharena beherrschte, gab sich die Ehre zusammen mit Fernschachweltmeister Jakob Estrin eine Simultanveranstaltung in Schömberg zu geben. Es war ein erhebendes Gefühl für uns alle mit einem Manne zusammenzutreffen, der jahrzehntelang der beste Spieler der Welt war. Daß er von seinem Können nichts verlernt hatte, bewies er durch sein hervorragendes Spiel.

1973 kam eine Simultanveranstaltung mit dem deutschen Pokalmeister Sigmund Wolk zustande. 1974 wurde durch Vermittlung von Alfons Eha eine Veranstaltung mit dem wohl bekanntesten Großmeister Deutschlands, mit Lothar Schmid durchgeführt. Es war ein Genuß, diesen immer freundlichen und bescheidenen Mann am Schachbrett zu bewundern.

Eine ganz große Schau, schon aus politischer Sicht, war dann 1976 die Einladung des Großmeisters Viktor Kortschnoi. Es war unwahrscheinlich mit welch einer Sicherheit und Gelassenheit er gegen über 45 Spieler antrat und keine Partie verlor. Ohne Übertreibung und ohne einen anderen Spieler zurückzustellen, darf man doch behaupten, daß Kortschnoi für die Zuschauer das beste Schach gespielt hat.

Durch Vermittlung von Alfions Eha und Leo Predikant kam dann die größte Schau zustande, um die uns sogar Großstädte beneidet haben. Kein geringerer als der amtierende Weltmeister Anatoli Karpow, zusammen mit Fernschachweltmeister Jakob Estrin, kam zu einer Schachsupershow nach Schömberg. Welch ein Gedanke, ein Weltmeister spielt in Schömberg Schach und wer ihn kennengelernt hat in seiner bescheidenen und ruhigen Art, der mußte ihn einfach bewundern.

Die Simultanveranstaltung mit Anatoli Karpow war der Höhepunkt und das Ende des Simultanschach in Schömberg.

Vorstand Alfons Eha bei der Begrüßung von Anatoli Karpow
von links:
Alfons Eha,
Bürgermeister B. Waizenegger
Fernschachweltmeister Jakob Estrin
amtierender Weltmeister Anatoli Karpov,
Präsident deutscher Schachbund Alfred Kinzel

Simultanveranstaltung mit Anatoli Karpov und Jakob Estrin

GM Victor Kortschnoi am Zug gegen den 13 jährigen Schüler Thomas Müller

Simultanveranstaltung mit Victor Kortschnoi

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Vereinsmeister des Schachverein Schömberg 1954 e.V.

Vereinsmeister des Schachverein Schömberg 1954 e.V.

1. Platz   2. Platz 3. Platz
 
1962/63 Hans Riedlinger Gustav Haussmann Horst Kupczyk
1963/64 Gustav Haussmann Horst Kupczyk Alfons Eha
1964/65 Eugen Wenzel Alfons Eha Leo Hummel
1965/66 Hans Riedlinger Alfons Eha Leo Hummel
1966/67 Alfons Eha Josef Faulhaber Horst Kupczyk
1967/68 Hans Riedlinger Alfons Eha Horst Kupczyk
1968/69 nicht durchgeführt
1970/71 Horst Kupczyk Alfons Eha Josef Faulhaber
1971/72 Hans Riedlinger Gustav Haussmann Horst Kupczyk
1972/73 Hans Riedlinger Horst Kupczyk Alfons Eha
1973/74 Josef Faulhaber Alfons Eha Ralph Barta
1974/75 Leo Predikant Hans Riedlinger Helge Schleß
1975/76 Hans Riedlinger Helge Schleß Leo Predikant
1976/77 Helge Schleß Ralph Barta Leo Predikant
1977/78 Albert Allerdings Ralph Barta Thomas Müller
1978/79 Alfons Eha Karl Wenzel Klaus-Kurt Deraix
1979/80 Thomas Müller Klaus-Kurt Deraix Leo Eichhorn
1980/81 Hans Riedlinger Leo Eichhorn Leo Predikant
1981/82 Thomas Müller Horst Kupczyk Leo Predikant
1982/83 Thomas Müller Martin Berner Leo Eichhorn
1983/84 Hans Riedlinger Hendrik Muysers Martin Berner
1984/85 Thomas Müller Karl Wenzel Norbert Müller
1985/86 Thomas Müller Hendrik Muysers Norbert Müller
1986/87 Thomas Müller Horst Kupczyk Norbert Müller
1987/88 Norbert Müller Thomas Müller Horst Kucpczyk
1988/89 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
1989/90 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
1990/91 Thomas Müller Norbert Müller Alfons Eha
1991/92 Thomas Müller Norbert Müller Ulrich Riedlinger
1992/93 Thomas Müller Hans Riedlinger Norbert Müller
1993/94 Thomas Müller Hans Riedlinger Norbert Müller

Sieger des Eugen-Wenzel-Gedächtnisturnier

1. Platz   2. Platz 3. Platz
 
1974 Hans Riedlinger
1975 Helge Schleß
1976 Helge Schleß
1977 Hans Riedlinger
1978 Horst Kupczyk
1979 Klaus Deraix Erich Schaffrinski Thomas Müller
1980 Hans Riedlinger Thomas Müller Alfons Eha
1981 Thomas Müller Hans Riedlinger Alfons Eha
1982 Thomas Müller Klaus-Kurt Deraix Horst Kupczyk
1983 Martin Berner Hans Riedlinger Klaus-Kurt Deraix
1984 Thomas Müller Hendrik Muysers Leo Predikant
1985 Martin Berner Leo Predikant Norbert Müller
1986 Thomas Müller Norbert Müller Hendrik Muysers
1987 Thomas Müller Norbert Müller Karl Wenzel
1988 Thomas Müller Leo Predikant Norbert Müller
1989 Thomas Müller Norbert Müller Horst Kupczyk
1990 Thomas Müller Norbert Müller Leo Predikant
1991 Leo Predikant Alfons Eha Ulrich Riedlinger
1992 Thomas Müller Norbert Müller Alfons Eha
1993 Hans Feist Norbert Müller Alfons Eha
1994 Norbert Müller Thomas Müller Leo Predikant

Vereinspokal des Schachverein Schömberg 1954 e.V.

1. Platz   2. Platz
 
1978/79 Alfons Eha
1979/80 Thomas Müller
1980/81 Hans Riedlinger Klaus-Kurt Deraix
1981/82 Leo Predikant Thomas Müller
1982/83 Horst Kupczyk Leo Eichhorn
1983/84 Martin Berner Norbert Müller
1984/85 Norbert Müller Horst Kupczyk
1985/86 Alfons Eha
1986/87 Norbert Müller Leo Predikant
1987/88 Norbert Müller Annette Müller
1988/89 Alfons Eha Annette Müller
1989/90 Leo Predikant Werner Seeburger
1990/91 Norbert Müller Thomas Müller
1991/92 Hans Riedlinger Thomas Müller
1992/93 Thomas Müller Franz Müller
1993/94 Thomas Müller Hans Feist

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25 Jahre Schachjugend im Schachverein Schömberg 1954 e.V.

von Thomas Müller
Was ist die wichtigste Aufgabe für jeden Verein? Auf diese öfters gestellte Frage, kann es nur eine Antwort geben, die Jugendarbeit. Nur mit einer fundierten Jugendarbeit sind die Lücken, die im Seniorenbereich durch Wegzug, andere Interessen e.t.c entstehen zu schließen. Dazu sind jedoch drei Dinge notwendig:

1. Geld, damit den Jugendlichen etwas geboten werden kann.
2. engagierte Jugendleiter und Betreuer und
3. Schüler und Jugendliche mit Interesse am Schach.

Am ersten Punkt hat es beim Schachverein Schömberg noch nie gemangelt. Durch die Einnahmen bei den Tanzveranstaltungen hatte der Verein immer Geld übrig. Auch engagierte Jugendleiter und Betreuer hatte der Verein eigentlich immer, doch bei den interessierten Jugendlichen erlebte der Verein seine Höhen und Tiefen. Von Jugendschachgruppen mit über 30 Personen bis hin zu Zeiten, fast ohne Jugend mußte der Verein leben und er hat überlebt!

Die Verantwortlichen des Schachverein Schömberg erkannten als einer der Ersten im Bezirk, daß ein Verein nur durch Jugendarbeit einer Überalterung entgegenwirken kann.

Als erster Jugendleiter machte Hans Riedlinger eine gut fundierte Werbekampagne in der Schule und hatte Erfolg. Heinz Koch, Werner Nachtrieb, Martin Lander, Horst Kraft und Ralf Barta um nur einige Namen zu nennen, bildeten das Gerüst der Schömberger Schachjugend. Doch bereits in den ersten Jahren zeigte sich der Pferdefuß fast jeder Jugendarbeit. Hat man den Burschen erst einmal mit viel Mühe beigebracht wie man die Klötze richtig zieht, wenden sich diese anderen Interessen zu. Doch der Verein konnte die Abgänge verkraften, denn mit Roland Kupczyk, Claus Barta, Alexander Laudenbach, Karl Wenzel, Thomas Müller, Norbert Müller und Karl-Heinz Leis folgten Leute nach, die nicht nur Masse sondern auch Klasse hatten. Unter der Leitung von Alfons Eha, der das Amt von Leo Hummel übernommen hatte, erlebte das Schömberger Jugendschach in den Jahren 1974 – 1976 seine größte Blüte. In den Musikraum der Grundschule Schömberg drängten sich jeden Dienstag fast 30 Jugendliche und die Kreis- und Bezirksmeisterschaft der Schüler machten die Schömberger Spieler fast unter sich aus.

Doch jedem Hoch folgt ein Tief. Alfons Eha mußte aus beruflichen Gründen zurücktreten und Klaus-Kurt Deraix trat seine Nachfolge an. Die Reihen wurden langsam lichter, und Namen wie Hendrik Muysers, Stefan Geiger und Jürgen Lang traten zum ersten Mal in Erscheinung. Endgültig am Boden war die Jugendarbeit als Klaus-Kurt Deraix zurücktrat. Zwar hatte der Schachverein Schömberg mit Ralf Barta, Thomas und Norbert Müller gewählte Jugendleiter, in der Jugendarbeit lief jedoch nicht viel.

Wer erinnert sich denn noch, daß es auch in Schörzingen eine Jugendschachgruppe gab. Bäckermeister Erich Schaffrinski war der Initiator. Der Start war überwältigend. Über 60 Schüler und Schülerinnen wollten bei Erich Schach spielen. Leider blieb es nur ein kurzes Strohfeuer. Das Interesse erlahmte und zwei Jahre später trat der letzte Schörzinger Jugendliche aus dem Verein aus.

Eine neue Jugendgruppe mußte aufgebaut werden. Wieder war es Hans Riedlinger der die schwere Aufgabe übernahm bei Null anzufangen. Der Erfolg gab ihm Recht. Dabei spielten auch zum ersten Mal Mädchen mit. Karin und Gabi Predikant, Annette und Lucia Müller und Sabine Koch waren eine komplette Mädchenmannschaft. Doch auch die Jungs waren nicht von Pappe. Mit Leuten wie Wolfgang Bühl, Martin Berner, Uli Riedlinger, Ralf Schynowski, Oliver Ebert und Thomas Steidle erlebte das Schömberger Jugendschach eine neue Blüte. Nach 2 Jahren trat Hans Riedlinger zurück, und Thomas Müller trat an seine Stelle. Die "Alten" blieben zwar bei der Stange, doch jahrelang kam nichts Neues nach. Die Jugendlichen wechselten zum Seniorenschach und die Jugendarbeit stand wieder einmal vor dem Nichts.

Ein massiver Werbeaufruf schien zu scheitern. Am ersten Übungsabend bestand die Jugendgruppe aus dem sechsjährigen Wolf Wenger. Doch der Schneeball war geworfen und binnen zweier Jahre stießen Markus Schwenk, Amarill Wenger, Carl Wenger, Patrick Wuhrer, Daniel Weiss, Torsten Bendrat und Johannes Blepp nach. Sie bilden noch heute den Stamm der Schömberger Jugendmannschaft.

Das Jahr 1991 brachte zwei Neuerungen. Alfons Eha konnte für das Amt des stellvertretenden Jugendleiters gewonnen werden und der Aufruf zur Bildung einer "Mini-Gruppe" war ein nie erwarteter Erfolg. Am ersten Donnerstag konnte Thomas Müller gleich 12 neue "Schächer" begrüßen von denen Simon Schulz und Stefan Lenischenko bereits in die Schülergruppe übernommen werden konnten. In der kommenden Saison werden dies sicherlich Stefan Merz und Philipp Hahn schaffen.

Wie groß in Schömberg die Jugendarbeit geschrieben wird, kann man schon daran ablesen, daß das 40-jährige Jubiläum mit einem großen Jugendschachtag gefeiert wurde, an dem der ganze Verein mithalf. Man wird sehen, ob der Jugendschachtag ein einmaliges Ereignis bleibt oder eine feste Größe in Schömberg wird. Daß man als Jugendleiter nie die Hände in den Schoß legen darf zeigt Thomas Müller. Ob sein Aufruf zu einem neuen Schachkurs für Grundschüler, der am 29.09.1994 beginnt, ein Erfolgt wird muß die Zukunft zeigen. Zur Zeit gehören folgende Jugendliche und Schüler zum Schachverein Schömberg 1954 e.V.

Jugend     Markus Schwenk     Minis     Stefan Merz
Philipp Hahn
Schüler Patrick Wuhrer Sandra Gruber
Daniel Weiss Eileen Scheffelmaier
Torsten Bendrat Vanessa Knaisch
Simon Schulz christian Heumesser
Stefan Lenischenko Karsten Bendrat
Johannes Blepp Marcel Weiss
Christoph Blepp

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Jugendmeister des Schachverein Schömberg 1954 e.V.

Vereinsturnier Jugend

  1. Platz 2. Platz 3. Platz
 
1982/83 Hendrik Muysers Ralf Schynowski Wolfgang Bühl
1983/84 nicht durchgeführt
1984/85 Annette Müller Ulrich Riedlinger Oliver Ebert
1985/86 nicht durchgeführt
1986/87 Wolf Wenger Markus Schwenk Amarill Wenger
1987/88 nicht durchgeführt
1988/89 Markus Schwenk Wolf Wenger Daniel Weiss
1989/90 Markus Schenk Daniel Weiss Patrick Wuhrer
1990/91 Markus Schwenk Wolf Wenger Daniel Weis
1991/92 Markus Schwenk Daniel Weiss Patrick Wuhrer
1992/93 Patrick Wuhrer Markus Schwenk Daniel Weiss
1993/94 Patrick Wuhrer Daniel Weiss Markus Schwenk


Zehnkampf Jugend


  1. Platz 2. Platz 3. Platz
 
1991 Daniel Weiss Patrick Wuhrer Anton Binakün
1992 Patrick Wuhrer Daniel Weiss Torsten Bendrat
1993 Daniel Weiss Torsten Bendrat Patrick Wuhrer

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Quo Vadis Schachverein Schömberg 1954 e.V.

von Thomas Müller
40 Jahre Schachverein Schömberg. Ein rundes Jubiläum an dem man sich trifft und feiert, an dem man den grauen Alltag vergißt und sich an die Vergangenheit erinnert.

Wir haben in dieser langen Zeit einiges erreicht. An erster Stelle natürlich unser schmuckes Vereinsheim, das wir mit Hilfe aller ausgebaut haben. In Schömberg sind wir ein angesehener Verein und in Schachkreisen ein gefürchteter Gegner, der es von der A-Klasse bis zur Bezirksliga gebracht hat. Wir feiern die Feste wie sie fallen, und veranstalten Turniere, die gerne besucht werden.

In unserem Verein sind viele Ruderer, auch wenn die See stürmisch ist. Doch manchmal fehlt uns der Trommler, um die Riemen im selben Takt zu bewegen. Unser Vorstand Leo Predikant, mit Unterbrechung seit 1977 im Amt, ist schon seit einigen Jahren amtsmüde. Er möchte zwar nicht die Hände in den Schoß legen, jedoch die Verantwortung des Vereins an eine andere Person abgeben. Seit Jahren beknieen wir ihn, daß es das Amt des 1. Vorsitzenden für eine weitere Periode übernimmt. Leo ist ein gutmütiger Mensch, der sich immer wieder überreden läßt.

Auf dem folgenden Bild sehen wir einen Verein mit vielen Köpfen. Jeder von ihnen sollte sich überlegen, ob er nicht Zeit und Lust hat, das Amt für einige Zeit zu bekleiden. Arbeiten wir gemeinsam daran, daß der Schachverein Schömberg in den nächsten 40 Jahren auch den stärksten Stürmen trotzt.

Quo Vadis

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Die Mannschaften im Jubiläumsjahr

P ist ein Puffer der taktischen Aufstellung

E sind die Ersatzspieler, die max. dreimal in der Mannschaft eingesetzt werden können

1..8 sind die Spieler in der gemeldeten Reihenfolge

SV Schömberg I       SV Schömberg II       SV Schömberg III
 
P Berner Martin P Besenfelder Roland 1 Müller Lucia
1 Müller Thomas 1 Müller Annette 2 Wuhrer Patrick
2 Müller Norbert 2 Riedlinger Uli 3 Weiß Daniel
3 Feist Hans 3 Kupczyk Horst 4 Bendrat Torsten
4 Riedlinger Hans 4 Schynowski Ralf 5 Schulz Simon
5 Bühl Wolfgang 5 Kommer Stefan 6 Lenischenko Stefan
6 Schwenk Markus 6 Seeburger Werner E Hermann Karin
7 Eha Alfons 7 Wenzel Jürgen E Predikant Gabriele
8 Predikant Leo 8 Müller Franz E Blepp Johannes
E Müller Annette E Müller Lucia
E Riedlinger Uli E Müller Martin
E Kupczyk Horst E Ebert Oliver
E Schynowski Ralf E Wuhrer Patrick
E Kommer Stefan E Weiß Daniel
E Seeburger Werner E Bendrat Torsten
E Wenzel Jürgen E Schulz Simon

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Festschrift zum 25-jährigen Vereinsjubiläum 1979

25 Jahre Schachverein Schömberg!

Wie aus Erzählung hervorgeht, ist in den Jahren 1952 – 53 zum ersten Mal öffentliches Schach in Schömberg gespielt worden. Hauptsächlich getragen wurde es am Anfang von den Herren Lipkow sen., Kaufmann Koch sen., Schwenk sen. und Mammier, zu denen im Laufe der Zeit die jüngeren Spieler Lipkow Karlfried, Schmidberger Karl, Riedlinger Karl und Fink Fritz, stießen. Anfangs wurde im Gasthaus Lamm gespielt, doch nach kurzer Zeit verlegte man den Spielbetrieb ins Gasthaus Traube. Innerhalb kurzer Zeit wurde das Schachspiel hier so populär, daß auch aus Schömberger Reihen namhafte Spieler zur alten Garde stießen.

Ich möchte hier nur die Namen Faulhaber Josef, Haussmann Gustav, Kucpzyk Horst, Koch Winfried und Müller Franz nennen. Gespielt wurde in dieser Zeit meistens Sonntagmorgens. Doch bald reichte dies nicht mehr aus, denn durch die Vielzahl der Spieler und die Stärke die einige Spieler erreicht hatten, tauchte bald die Frage auf, ob man nicht auch sportliche Wettkämpfe austragen sollte. Die Gründung eines Schachvereins war deshalb nur noch Formsache. Der erste Gegner des neuen Vereins war die Mannschaft aus Frommern, die zu einem Freundschaftsspiel gewonnen werden konnte. Groß war die Freude als dieses Spiel mit 4,5 : 3,5 Punkten gewonnen wurde. Auch das Rückspiel wurde klar mit 5,5 : 2,5 gewonnen. Nach weiteren Vorbereitungsspielen spielte im Jahre 1954-55 zum ersten Mal eine Schömberger Mannschaft in der Punkterunde mit. Im ersten Jahr wurde gleich ein guter 2. Platz in der Kreisklasse erkämpft. Leider wurde die Mannschaft in den folgenden Jahren durch Abgänge immer wieder geschwächt, so daß der Schachverein Schömberg nie ganz zur Spitze vordringen konnte.

Durch Studium und Wegzug vieler starker Spieler wurde der Verein stark geschwächt. Es ist nur dem damaligen Vorstand Anton Grözinger zu danken, der das Amt von 1956 bis 1970 bekleidete, daß der Verein nicht ganz aufgelöst wurde. Es ist deshalb auch über diese Zeit nicht viel zu berichten. Der Schachverein konnte sich all die Jahre zwar in der Kreisklasse halten, aber meistens im unteren Tabellendrittel.

Als Anton Grözinger 1970 wegen Arbeitsüberlastung sein Amt zur Verfügung stellte, wurde Alfons Eha zum 1. Vorsitzenden gewählt. Als Anerkennung für seine über 14-jährige Tätigkeit wurde Anton Grözinger zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Alfons Eha versuchte gleich zu Beginn seines Amtsantritts neue Ideen zu verwirklichen. Eine Schulschachabteilung wurde gegründet, um dem Verein neue Spieler zuzuführen. Da jedoch von den Schülern in kürzester Zeit keine Verstärkung zu erwarten war, dem Schachverein aber nur noch 9 aktive Spieler zu Verfügung standen, fasste man für die damalige Zeit einen einmaligen Beschluss. Man vereinigte sich mit dem Schachverein Margrethausen, der sich in der selben Lage befand. Der neue Verein hieß "Schachgemeinschaft 1970 Margrethausen-Schömberg".

Das Ziel war, eine starke Mannschaft aufzubauen und in der Schulschachabteilung gute Spieler heranzuziehen, die dann später in die Mannschaft eingebaut werden sollten. Zwar klappte es auf Anhieb nicht ganz, doch im zweiten Jahr wurde die Kreismeisterschaft errungen und man stieg in die Bezirksklasse auf. Noch größer waren die Erfolge der Schulschachabteilung. Es wurden alle Titel im Bezirk errungen. Angefangen von dem Kreismeister, Kreismannschaftsmeister, Bezirksmeister, Bezirksmannschaftsmeister, wurden meistens auch die 2. und 3. Plätze belegt. Mußte die 1. Mannschaft nach ihrer Zugehörigkeit in der Bezirksklasse noch um den Klassenerhalt bangen, so errang sie im 2. Jahr wohl ihren größten Erfolg. Sie wurde 2. Sieger und stieg in die Landesliga auf. Wohl kaum einer glaubte, daß sich die Mannschaft halten könnte, doch mit einer kämpferischen Leistung konnte der Klassenerhalt gesichert werden.

Auch im zweiten Jahr war die Mannschaft gut eingestellt und spielte sich bis an die Spitze vor. Doch leider, leider wurde durch Spielerabgänge die ganze Mannschaft auseinandergerissen. Auch die Hoffnung, daß man die starken Jugendspieler neu in die Mannschaft einbauen konnte schlug fehl, da die meisten sich anderen Interessen zugewandt hatten. So konnte man den Sturz in die Tiefe nicht aufhalten und stieg von der Landesliga wieder in die Kreisklasse ab.

Doch der jetzige Vorstand Klaus Deraix, der das Amt von Leo Predikant, vor einem Jahr übernommen hat, will die Mannschaft durch tatkräftigen Einsatz wieder noch oben führen.

Es soll eine neue Schülerschachgruppe gegründet werden. Der Verein, der seit einem Jahr wieder alleine spielt und wieder "Schachverein Schömberg" heißt, soll durch neue Spieler verstärkt werden. Es ist die Hoffnung des neuen Vorstandes, daß die Mannschaft durch tatkräftigen Einsatz bald wieder den Platz innehat, der sie weit über den Kreis hinaus bekannt gemacht hat.

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Vereinsmeister des Schachverein Schömberg

Vereinsmeister des Schachverein Schömberg

1962 1. Hans Riedlinger 2. Gustav Haussmann 3. Horst Kupczyk
1963 1. Gustav Haussmann 2. Horst Kupczyk 3. Alfons Eha
1964 1. Eugen Wenzel 2. Alfons Eha 3. Leo Hummel
1965 1. Hans Riedlinger 2. Alfons Eha 3. Leo Hummel
1966 1. Alfons Eha 2. Josef Faulhaber 3. Horst Kupczyk
1967 1. Hans Riedlinger 2. Alfons Eha 3. Horst Kupczyk
1970 1. Horst Kupczyk 2. Alfons Eha 3. Josef Faulhaber
1971 1. Hans Riedlinger 2. Gustav Haussmann 3. Horst Kupczyk
1972 1. Hans Riedlinger 2. Horst Kupczyk 3. Alfons Eha
1973 1. Josef Faulhaber 2. Alfons Eha 3. Ralph Barta
1974 1. Leo Predikant 2. Hans Riedlinger 3. Helge Schleß
1975 1. Hans Riedlinger 2. Helge Schleß 3. Leo Predikant
1976 1. Helge Schleß 2. Ralph Barta 3. Leo Predikant
1977 1. Albert Allerdings 2. Ralph Barta 3. Thomas Müller
1978 1. Alfons Eha 2. Karl Wenzel 3. Klaus Deraix

Von 1954 bis 1961 sind keine genauen Unterlagen vorhanden und in den Jahren 1968 und 1969 wurde keine Meisterschaft ausgetragen.

Eugen-Wenzel-Gedächtnisturnier

1974 1. Hans Riedlinger
1975 1. Helge Schleß
1976 1. Helge Schleß
1977 1. Hans Riedlinger
1978 1. Horst Kupczyk
1979 1. Klaus Deraix


Vereinspokal des Schachverein Schömberg

Dieser Pokal wurde 1979 zum ersten Male ausgespielt.

1979 1. Alfons Eha

An den obengenannten Turnieren nahmen jeweils zwischen 7 und 16 Spieler teil.

Blitzturnier des Schachvereins Schömberg

Weihnachtsturnier 1973 1. H. Schleß 2. R. Barta 3. Cl. Barta
Osterturnier 1974 1. H. Schleß 2. A. Eha 3. R. Barta
Weihnachtsturnier 1974 1. H. Riedlinger 2. H. Schleß 3. L. Predikant
Osterturnier 1975 1. H. Schleß 2. L. Predikant 3. Cl. Barta
Weihnachtsturnier 1975 1. L. Predikant 2. K. Deraix 3. R. Barta
Osterturnier 1976 1. H. Schleß 2. H. Riedlinger 3. Th. Müller
Weihnachtsturnier 1976 1. H. Riedlinger 2. H. Schleß 3. L. Predikant
Osterturnier 1977 1. H. Riedlinger 2. H. Schleß 3. R. Kupczyk
Weihnachtsturnier 1977 1. H. Riedlinger 2. A. Allerdings 3. W. Tietze
Osterturnier 1978 1. A. Allerdings 2. H. Schleß 3. K. Deraix
Weihnachtsturnier 1978 1. H. Schleß 2. Th. Müller 3. L. Eichhorn
Osterturnier 1979 1. Th. Müller 2. A. Eha 3. L. Predikant

An den obengenannten Turnieren nahmen jeweils zwischen 9 und 24 Spieler teil.

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Ehrenämter im Schachverein Schömberg

Jahr 1. Vorsitzender 2. Vorsitzender Kassier Mannschaftsführer für
Verbandsspiele
Vereins-
Turnierleiter
Schrift-
führer
Jugend-
leiter
I II III
1954 Norbert Grözinger   Anton Grözinger Karl Schmidberger     Hans Riedlinger Karlfried Lipkow  
1955 Norbert Grözinger   Anton Grözinger Karl Schmidberger     Hans Riedlinger Karlfried Lipkow  
1956 Anton Grözinger   Anton Grözinger Karl Schmidberger     Hans Riedlinger Karlfried Lipkow  
1957 Anton Grözinger   Anton Grözinger Karl Schmidberger       Karlfried Lipkow  
1958 Anton Grözinger   Anton Grözinger Hans Riedlinger       Karlfried Lipkow  
1959 Anton Grözinger   Anton Grözinger Hans Riedlinger       Karlfried Lipkow  
1960 Anton Grözinger   Anton Grözinger Hans Riedlinger       Karlfried Lipkow  
1961 Anton Grözinger   Anton Grözinger Leo Hummel       Karlfried Lipkow  
1962 Anton Grözinger   Alfons Eha Hans Riedlinger     Hans Riedlinger Hans Riedlinger  
1963 Anton Grözinger Alfons Eha Alfons Eha Hans Riedlinger     Hans Riedlinger Hans Riedlinger  
1964 Anton Grözinger Alfons Eha Alfons Eha Hans Riedlinger     Siegfried Kiener Hans Riedlinger  
1965 Anton Grözinger Alfons Eha Alfons Eha Alfons Eha     Hans Riedlinger Hans Riedlinger  
1966 Anton Grözinger Alfons Eha Alfons Eha Alfons Eha     Hans Riedlinger Hans Riedlinger  
1967 Anton Grözinger Alfons Eha Alfons Eha Alfons Eha Alfons Eha   Hans Riedlinger Hans Riedlinger  
1968 Anton Grözinger Alfons Eha Franz Müller Leo Hummel Alfons Eha     Hans Riedlinger  
1969 Anton Grözinger Alfons Eha Franz Müller Leo Hummel Alfons Eha     Alfons Eha Hans Riedlinger
1970 Anton Grözinger Alfons Eha Franz Müller Leo Hummel Jürgen Wenzel   Hans Riedlinger Alfons Eha Leo Hummel
1971 Alfons Eha Priska Wenzel Franz Müller Hans Riedlinger Jürgen Wenzel   Hans Riedlinger Peter Barta Alfons Eha
1972 Alfons Eha Priska Wenzel Franz Müller Hans Riedlinger Jürgen Wenzel   Hans Riedlinger Karlfried Lipkow Alfons Eha
1973 Alfons Eha Leo Predikant Franz Müller Hans Riedlinger Jürgen Wenzel Klaus-Kurt Deraix Leo Predikant Alfons Eha Alfons Eha
1974 Alfons Eha Leo Predikant Franz Müller Leo Predikant Leo Predikant Klaus-Kurt Deraix Leo Predikant August Ambacher Klaus-Kurt Deraix
1975 Alfons Eha Leo Predikant Franz Müller Leo Predikant Leo Predikant August Ambacher Leo Predikant August Ambacher Klaus-Kurt Deraix
1976 Alfons Eha Leo Predikant Franz Müller Leo Predikant Leo Predikant August Ambacher Leo Predikant August Ambacher Klaus-Kurt Deraix
1977 Leo Predikant Anton Grözinger Franz Müller Helge Schleß Leo Predikant Franz Müller Leo Predikant Helge Schleß Ralph Barta
1978 Leo Predikant Anton Grözinger Franz Müller Helge Schleß Leo Predikant Franz Müller Thomas Müller Thomas Müller Thomas Müller
1979 Leo Predikant Hans Riedlinger Franz Müller Thomas Müller Hans Riedlinger Franz Müller Horst Kupczyk Thomas Müller Norbert Müller

seit 1971 Ehrenvorsitzender: Anton Grözinger

seit 1979 Ehrenmitglieder: Horst Kupczyk, Gustav Haussmann, Josef Faulhaber

Der Verein hat rund 50 Mitglieder: Schüler, Jugendliche, Passive und Aktive

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Schachmeister und Großmeister in Schömberg

Wohl kaum ein Schachverein in ganz Deutschland kann sich rühmen, so viele Weltmeister, Großmeister und deutsche Meister in seinen Reihen begrüßt zu haben, wie der Schachverein Schömberg. Groß ist die Palette von ruhmgeschmückten Namen die alle schon in Schömberg Proben ihres meisterlichen Könnens gegeben haben.

Begonnen hat es 1965 mit Großmeister Klaus Darga der zu einer Simultanveranstaltung nach Schömberg kam. Durch Vermittlung von Alfons Eha konnte dieser Mann zum 10-jährigen Jubiläm gewonnen werden. Nach einer Simultanveranstaltung des Bezirksmeisters Rolf Hohmann aus Schwenningen kam der erste Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des Schachvereins. Kein geringerer als der große Exweltmeister Prof. Dr. Botwinnik, der jahrzehnte lang die Schacharena beherrschte, gab sich die Ehre zusammen mit Fernschachweltmeister Jakob Estrin eine Simultanveranstaltung in Schömberg zu geben. Es war ein erhebendes Gefühl für uns alle mit einem Manne zusammenzutreffen, der Jahre lang der beste Spieler der Welt war. Daß er von seinem Können nichts verlernt hatte, bewies er durch sein hervorragendes Spiel.

1973 kam eine Simultanveranstaltung mit dem deutschen Pokalmeister Sigm. Wolk zustande. 1974 wurde durch Vermittlung von A. Eha eine Veranstaltung mit dem wohl bekanntesten Großmeister Deutschlands, mit Lothar Schmid, durchgeführt. Es war ein Genuss, diesen immer freundlichen und bescheidenen Mann am Schachbrett zu bewundern. Noch heute ist unser Schachfreund A. Eha in brieflichem Kontakt mit ihm.

Eine ganz große Schau, schon aus politischer Sicht, war dann 1976 die Einladung des Großmeisters Viktor Kortschnoi. Es war unwahrscheinlich mit welch einer Sicherheit und Gelassenheit er gegen 45 Spieler antrat und keine Partie verlor. Ohne Übertreibung und ohne einen anderen Spieler zurückzustellen, darf man doch behaupten, daß Kortschnoi für die Zuschauer das beste Schach gespielt hat.

Durch Vermittlung von A. Eha und L. Predikant kam dann die grösste Schau zustande, um die uns sogar Großstädte beneidet haben. Kein geringerer als der amtierende Weltmeister Anatoli Karpow, zusammen mit Fernschachweltmeister J. Estrin, kam zu einer Schachsuperschau nach Schömberg. Welch ein Gedanke, ein Weltmeister spielt in Schömberg Schach. Und wer ihn kennengelernt hat in seiner bescheidenen und ruhigen Art, der musste ihn einfach bewundern.

Fernschachweltmeister J. Estrin, mit dem übrigens Ehrenvorstand A. Grözinger über eine weitere Vorstellung mit Prof. Dr. Botwinnik verhandelt, ist ja schon ein halber Schömberger. Er war schon öfters bei A. Grözinger zu Besuch und ist schon jahrelang in brieflicher Verbindung mit ihm.

So ist es gar nicht ausgeschlossen, daß bald weitere Schachveranstaltungen in Schömberg mit Welt- und Großmeistern stattfinden, zum Wohle und zur Ehre des Vereins und der Stadt Schömberg.

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Simultan-Veranstaltungen in Schömberg

Jahr Meisterspieler Nation
und Stadt
Teilnehmer gewonnen
+
remis
=
verloren
-
Spiellokal Durch Vorgespräche Veranstaltung eingeleitet
Namen und Verhandlungsorte
1965 Internationaler Großmeister Klaus Darga Deutschland
Sindelfingen
32 26 4 2 Festhalle Alfons Eha
bei Internationalem Schachturnier in München September 1965
1967 Bezirks- und Kreismeister Rolf Hohmann Deutschland
Schwenningen
26 11 11 4 Waldschenke Hans Riedlinger
bei Bezirksmeisterschaft in Schömberg Juni 1967
1973

1973
Ex-Weltmeister Prof. Dr. Botwinnik

Fernschachgroßmeister Jakow Estrin
UdSSR
Moskau
UdSSR
Moskau
25

35
19

27
3

6
3

2
Festhalle

Festhalle
Alfons Eha
nach Ausschreibung in Deutscher Schachzeitung
Verhandlung mit Lothar Schmid
Verhandlung mit Botwinnik/Estrin in K
1973 Deutscher Pokalsieger Siegmund Wolk Deutschland
Stuttgart
20 16 3 1 Traube Alfons Eha
nach Rundschreiben von Siegmund Wolk
Verhandlung schriftlich und telefonisch
1974 Internationaler Großmeister Lothar Schmid Deutschland
Bamberg
42 32 7 3 Festhalle Alfons Eha
Verhandlung schriftlich und telefonisch
bei Tournee Botwinnik/Estrin
1976 Internationaler Großmeister Viktor Kortchnoi staatenlos
(Amsterdam)
47 40 7 0 Festhalle Alfons Eha und Leo Predikant
Verhandlung mit Dr. Lauterbach
als Mitfahrer von Heidelberg nach Solingen
zum Schach-Europapokal Solingen-Moskau
1977

1977
Weltmeister Anatoli Karpow

Fernschachweltmeister Jakow Estrin
UdSSR
Leningrad
UdSSR
Moskau
25

30
23

19
2

5
0

6
Neue Turnhalle

Neue Turnhalle
Alfons Eha und Leo Predikant
Verhandlung mit J. Estrin Mai 1967
bei Europa-Pokal Solingen-Moskau und bei
Großmeisterturnier in Bad Lauterberg/Harz mit Kinzel/Estrin
1977 Präsident des Deutschen Schachbundes Alfred Kinzel Deutschland
Berlin
25 15 7 3 Waldschenke Alfons Eha
Auf der Rückfahrt Schömberg zum Flughafen Echterdingen
zusammen mit Mitfahrer Kinzel, Karpow, Estrin

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Veranstaltungen neben dem Schachspiel-Betrieb!

Zum geselligen Beisammensein mit den Schachfrauen und den Kindern finden noch weitere Veranstaltungen statt:

Seit 1962 wird fast jedes Jahr eine Wanderung in die nähere Umgebung durchgeführt. Am Zielort gibt es Bier vom Faß und auch andere Getränke, sowie "Heiße Rote am Lagerfeuer".

1972 wurde die Wanderung mit einem Bus-Ausflug nach Triberg im Schwarzwald verbunden, sowie 1973 nach Hausen im Donautal!

Seit 1972 wird zusätzlich jedes Jahr im Hochsommer ein Schnitzelfest gefeiert!
Schnitzel vom Rost und Bier vom Faß darf dabei nie fehlen!! Auch Trimm Dich-Spiele sorgen für Bewegung in der frischen Sommer-Luft.

Um die finanziellen Sorgen einzudämmen, wird seit 1971 jedes Jahr 1 oder 2 Tanzveranstaltungen durchgeführt und zwar in der Schömberger Festhalle!

Die Mitglieder mit ihren Frauen bewirten die etwa 500 bis 600 Personen fassende Festhalle mit Theke, Vesperstube und Kellerbar!
Der Reinverdienst fließt in die Schachkasse. Für die Mithelfer gibt es als kleiner Lohn bei einem Kameradschafts-Abend ein gutes Essen mit Getränken.

Die bisherigen Tanzveranstaltungen wurden von der Jugend immer gut besucht. Der Schömberger Schachverein ist eben durch zugkräftige Tanzkapellen und guter Bewirtung seit Jahren bekannt!

Zur weiteren Unterstützung hat uns die Firma Falzlos Lindner durch die Herren Erich und Walter Lindner schon bedeutende Spenden zukommen lassen!!

Auch bei außergewöhnlichen Veranstaltungen nahmen die Schömberger Schachspieler mit Frauen teil:

1967 – 700-Jahrfeier der Stadt Schömberg

Teilnahme am Festumzug mit historischen Kostümen aus Schömberg und der Schwäbischen Eisenbahn mit Geißbock als Abschluß des Festzuges. Sonderbeifall der Zuschauer blieb nicht aus.
Für die Organisation dieser Festzug-Gruppe zeichnete sich der damalige Vorsitzende Anton Grözinger aus. Die Gruppe war eine echte Bereicherung des Festzuges.

1976 – 1. Schömberger Stadtfest:

Der Schachverein beteiligte sich mit einem Schnitzelstand sowie verschiedene andere Getränke bei der Ratstube.
In das Kulturelle Programm auf der Haupt-Tribüne beim ehem. Gasthaus Ochsen wurde Schach mit lebenden Figuren gezeigt.

1 historische Kurzpartie von Paul Morphy von 1860 und 1 moderne Kurzpartie zwischen Bürgermeister Berthold Waizenegger und Stadtrat Siegfried Kiener. Beides sind passive Mitglieder unseres Vereins!

Samstag-Abend u. Sonntag-Mittag waren Vorführungen.
Vorsitzender Alfons Eha und Jugendleiter Klaus Deraix hatten mit 32 Kinder zwischen 5 u. 15 Jahren die Partien eingeübt und vorgeführt!

Die historischen Kostüme wurden vom Schachclub "Weisse Dame Berlin" ausgeliehen. Etwa 3000 staunende Zuschauer sahen diese seltene Schachschau.

Seit 1975 wurden mit den Schachfreunden aus dem Weinort Willsbach bei Heilbronn schon 4 Freundschafts-Treffen abgehalten. Auch Margrethausener Spieler nahmen daran teil.
2 mal weilte man in Willsbach und 2 mal war der Gegenbesuch in Schömberg. Mit Freundschaftsspielen, Kameradschafts-Abende u. Spaziergänge wurden jeweils 2 Tage ausgefüllt!
Übernachtet wurde immer bei den Gastgebenden Familien.
Hervorzuheben sind die guten Weinproben in der Willsbacher Kelter!!!

Im Juni 1977 beteiligte sich die Schömberger und Schörzinger Jugendgruppe bei den Festzügen aus Anlass des Bezirks-Sängerfestes.
Unter der Führung von Alfons Eha und Erich Schaffrinski bewegten sich 32 lebende Schachfiguren mit den historischen Kostümen vom Schachclub "Weisse Dame Berlin" im Festzug.
Sowohl am Sonntag, als auch am Montag beim Kinderfest liefen die 32 Kostümträger mit und bereicherten in 4 er Reihen die Festzüge. Es war eine bunte Abwechslung zwischen den vielen Sangesbrüdern!

Am 7./8. Juli 1979 – 2. Schömberger Stadtfest:

Wieder konnte der Schachverein Schömberg mit einem Schnitzel vom Rost-Stand, Getränke und Eisstand an einem Stadtfest teilnehmen. Auf dem Marktplatz beim ehem. Konsum und neben der Haupt-Tribüne wurde unter der Leitung vom 1. Vors. Klaus-Kurt Deraix das Zelt aufgeschlagen.
Wegen des großen Erfolges beim 1. Stadtfest hatten die "Stadtfest-Organisatoren" den Schachverein gebeten, das lebende Schach wieder vorzuführen!
Mit kleinen Änderungen wurde das "Lebende Schach" wie vorher beschrieben wieder 2 mal vorgeführt. Einstudiert wurde es von Thomas Müller, Alfons Eha und dem neuen Jugendleiter Norbert Müller.

Eine 9-Köpfige Berliner Reise-Gruppe vom Schachclub "Weisse Dame Berlin" fuhr extra zum Schömberger Stadtfest, um ihre historischen Kostüme bei einer solchen Vorführung zu sehen und die Schömberger Gastfreundschaft zu erleben.
Nach 2 ereignisreichen Tagen auf dem Schömberger Stadtfest, Ausflug auf den Plettenberg, sowie Besichtigung der Burg Hohenzollern, kehrten die Berliner Jugendlichen mit ihren Betreuern dem Vernehmen nach hocherfreut heim!

25 Jahre nach Gründung des Schachvereins konnte die seit Jahren angestrebte Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Balingen verwirklicht werden!
Die Satzung wurde Anfang des Jahres vom Vorsitzenden Leo Predikant und seinen Ausschuß-Mitgliedern ausgearbeitet und zur Eintragung gebracht.

Der Verein heißt nun seit diesem 25. Jubiläums-Jahr:

"Schachverein Schömberg 1954 e.V."

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